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Spielzeug ohne Schadstoffe: Das solltet Ihr beim Spielzeugkauf beachten
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Spielzeug ohne Schadstoffe: Das solltet Ihr beim Spielzeugkauf beachten

Woran erkenne ich Spielzeug ohne Schadstoffe? Wir erklären es euch in Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale Krefeld

Veröffentlicht: Dienstag, 14.04.2026 12:26

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Spielzeug soll nicht nur Spaß bringen, sondern vor allem auch sicher sein. Dennoch zeigen Untersuchungen immer wieder, dass manche Produkte Schadstoffe enthalten oder schlecht verarbeitet sind. Eltern sollten daher beim Kauf genau hinschauen und auf Qualität, Materialien und wichtige Kennzeichnungen achten.


Hochwertiges Spielzeug zeichnet sich durch stabile Verarbeitung und unbedenkliche Materialien aus. Ein wichtiger Hinweis ist das GS-Zeichen („Geprüfte Sicherheit“), das bestätigt, dass das Produkt unabhängig getestet wurde. Das CE-Zeichen hingegen ist zwar verpflichtend, stellt jedoch lediglich eine Herstellererklärung dar und ist kein echtes Prüfsiegel.


Darüber hinaus empfiehlt es sich, Spielzeug mit (fast) allen Sinnen zu prüfen. Auffällige Gerüche, scharfe Kanten, schlechte Verarbeitung oder abfärbende Materialien können auf minderwertige und möglicherweise schadstoffbelastete Produkte hinweisen. Auch Warnhinweise und Altersangaben sollten unbedingt beachtet werden, etwa bei verschluckbaren Kleinteilen oder zu lauten Spielzeugen.

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Vorsicht bei gebrauchtem Spielzeug

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Second-Hand-Spielzeug ist zwar nachhaltig und günstig, kann aber Risiken bergen. Vor allem ältere Produkte aus Weichplastik sollten gemieden werden, da sie gesundheitsschädliche Weichmacher enthalten können, die heute verboten sind. Bis etwa einschließlich 2006 durften zum Beispiel noch gesundheitsschädliche Phthalat-Weichmacher in Spielzeug verwendet werden. Diese Stoffe stehen im Verdacht, das Hormonsystem zu beeinträchtigen und zu Unfruchtbarkeit zu führen.


Unbedenklicher sind hingegen gebrauchtes Holzspielzeug oder robuste Kunststoffbausteine. Generell gilt aber: Je älter das Spielzeug, desto genauer sollte hingeschaut werden, ob es auch den heutigen Sicherheitsstandards entspricht.

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Tipps für den Spielzeugkauf je Material

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Je nach Material gibt es unterschiedliche Aspekte zu beachten. Holzspielzeug gilt oft als besonders sicher, sofern es unbehandelt oder mit schadstoffarmen Lacken versehen ist. Kunststoffspielzeug sollte stabil und frei von unangenehmen Gerüchen sein. Bei Stofftieren ist darauf zu achten, dass sich keine Fasern oder Füllmaterialien lösen.


Auch bei Produkten wie Fingerfarben, Knete oder Kinderschminke sollten Eltern besonders wachsam sein, da diese direkt mit Haut oder Mund in Kontakt kommen können.Hier ist es ratsam, auf geprüfte und ausdrücklich als schadstoffarm gekennzeichnete Produkte zu setzen.



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Siegel für Spielzeug: Auf welche Ihr achten solltet

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Neben dem GS-Zeichen gibt es weitere Orientierungshilfen. Testergebnisse von Institutionen wie Stiftung Warentest oder ÖKO-TEST können bei der Auswahl helfen. Auch Siegel wie „Spiel gut“ geben Hinweise auf pädagogischen Wert und Qualität, während das FairToys-Siegel soziale und ökologische Aspekte der Produktion berücksichtigt. Eine Übersicht mit Informationen zu den jeweiligen Siegeln finden Sie auf unserer Internetseite oder dem Instagram-Account der Krefelder Umweltberatung.


Insgesamt gilt: Wer auf anerkannte Siegel achtet und Produkte sorgfältig prüft, kann das Risiko schadstoffbelasteter Spielzeuge deutlich reduzieren. Haben Sie konkrete Fragen zur Schadstoffbelastung von Produkten? Über das Kontakt-

formular der Online-Schadstoffberatung könnt Ihr euer Anliegen einreichen und erhaltet in der Regel innerhalb weniger Tage eine kostenlose Antwort. Hier geht es zu unserem Kontaktformular.

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