
So profitiert Nettetal finanziell von Windenergie
Nettetal erhält künftig Geld für Strom aus zwei Windrädern an der Grenze zu Brüggen. Die Einnahmen sollen auch Klimaschutzprojekten zugutekommen.
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Nettetal schließt Vereinbarung für zwei Windräder
Die Stadt Nettetal wird finanziell an zwei Windenergieanlagen im Grenzbereich zu Brüggen beteiligt. Bürgermeister Christian Küsters und Anlagenbetreiber Wilhelm Vos haben dazu eine Vereinbarung unterzeichnet. Grundlage ist eine Regelung im Erneuerbare-Energien-Gesetz, kurz EEG. Laut Stadt handelt es sich um eine freiwillige Zahlung des Betreibers, für die er keine Gegenleistung erhält.
Stadt erhält 0,2 Cent pro Kilowattstunde
Nettetal bekommt während der Betriebszeit der beiden Anlagen 0,2 Cent für jede erzeugte Kilowattstunde Strom. Wie viel Geld pro Jahr zusammenkommt, hängt damit von der erzeugten Strommenge ab. Die jährlichen Zahlungen richten sich nach den offiziellen Abrechnungen des Netzbetreibers. Eine konkrete jährliche Summe nennt die Stadt nicht.
Einnahmen sollen Nettetal zugutekommen
Die Zahlungen fließen direkt in den städtischen Haushalt. Nach Angaben der Stadt sollen sie unter anderem helfen, das Stadtbild zu verschönern und Klimaschutzmaßnahmen zu fördern. Die Vereinbarung soll Nettetal an den Erträgen der Windenergie beteiligen. Die Stadt erhofft sich davon auch mehr Akzeptanz für Windenergie vor Ort.
„Wir freuen uns über die gute Zusammenarbeit mit Herrn Vos. Durch diese Vereinbarung wird sichergestellt, dass die Wertschöpfung der Energiewende auch unmittelbar unserer Stadt und damit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort zugutekommt“ - Christian Küsters, Bürgermeister von Nettetal.