Sirenentest am Niederrhein

Wenn die Sirenen tönen, schreckt man am Niederrhein schon mal zusammen. Das ist schon laut. Soll aber ja auch warnen und uns im Zweifel zeigen: Es besteht Gefahr. Am Donnerstag (11. März 2021) findet der nächste Warntag in Nordhrein-Westfalen statt. Landesweit werden ab 11 Uhr die Sirenen getestet.

© Stadt Kempen

Was bedeuten die Sirenen eigentlich?

WIr wollten wissen: Was bedeuten diese Sirenentöne eigentlich? Simon Hoogen von der Freiwilligen Feuerwehr ST. Hubert erklärt es:

© Welle Niederrhein

Was mache ich, wenn ich den Warnton höre und es keine Entwarnung gibt?

Das Radio einschalten! Wir haben die aktuellsten Informationen für Euch und können Euch auch im Zweifel sagen, ob ihr Fenster und Türen geschlossen halten müsst.

Die Feuerwehr rät: Wenn der Strom ausgefallen ist, kann das Autoradio auch helfen.


Wieso gibt es den Sirenenalarm?

Der Sirenenalarm alarmiert unter anderem auch die Jungs von der Freiwilligen Feuerwehr. Die müssen im Fall der Fälle schnell aufmerksam werden und ausrücken, auch wenn sie ihren Pieper nicht direkt hören. Außerdem warnt der Sirenenalarm flächendeckend die Bevölkerung in Gefahrenlagen. Sirenen gelten vor allem nachts als zuverlässiges Warnmittel. Ihr Heulton holt die Menschen aus dem Schlaf, wenn Fernseher, Radio und Handy ausgestellt sind. 

Wo werde ich noch gewarnt?

Über die App NINA, die Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes, kommt die Warnung und auch die Entwarnung sogar direkt auf das Handy.  

NINA wurde vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in Bonn entwickelt und ist mit dem sogenannten Modularen Warnsystem verknüpft. Das ist das satellitengestützte Warnsystem des Bundes, das Warnungen des BBK und lokale Warnungen der Leitstellen verbreitet. NINA empfängt aber auch Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes und Hochwasserwarnungen.