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Silvesterbilanz am Niederrhein
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Silvesterbilanz am Niederrhein

Polizei und Feuerwehr melden eine überwiegend ruhige Silvesternacht (31.12.2025) in Krefeld und im Kreis Viersen – trotz Bränden, Streit und Pyrotechnik.

Veröffentlicht: Freitag, 02.01.2026 05:09

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Kreis Viersen: Brände und Pyrotechnik-Einsätze

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Im Kreis Viersen kam es zwischen 18 Uhr und 6 Uhr morgens zu insgesamt 64 Einsätzen mit Silvesterbezug. In 15 Fällen ging es um unsachgemäß eingesetzte Pyrotechnik, darunter zu früh gezündete oder gefährlich abgefeuerte Böller und Raketen. Teilweise wurden diese gezielt auf Autos oder Personen gerichtet.

Zudem wurden 13 Brände gemeldet, die vermutlich durch Feuerwerkskörper ausgelöst wurden. Meist handelte es sich um kleinere Brände ohne größere Schäden. In Kempen brannte allerdings der Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses, nachdem eine Rakete die Fassade getroffen hatte. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen auf Wohnungen verhindern. In Anrath brannten in der Nacht zwei Sportboote vollständig aus. Verletzt wurde bei den Bränden niemand.

Kurz nach Mitternacht wurde ein 53-jähriger Mann aus Viersen in Gewahrsam genommen, nachdem er gezielt eine Rakete auf seinen Nachbarn abgeschossen hatte und sich aggressiv verhielt. Insgesamt kam es im Laufe der Nacht auch zu Streitigkeiten und Körperverletzungsdelikten. Verkehrsunfälle mit Personenschäden wurden im Kreis Viersen nicht gemeldet.

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Krefeld: Weniger Einsätze als im Vorjahr

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Die Polizei Krefeld registrierte zwischen 20 Uhr und 8 Uhr rund 161 Einsätze – weniger als im Vorjahr. Positiv: Keine Polizeibeamtinnen oder -beamten wurden verletzt. Bislang wurden 27 Straftaten bekannt, diese Zahl kann sich noch verändern.

Die Polizei sprach 21 Platzverweise aus, rückte zu 13 Ruhestörungen aus und bearbeitete 29 Einsätze wegen unsachgemäßer Pyrotechnik. Zudem wurden drei Verkehrsunfälle mit Sachschaden und ein Alleinunfall mit verletzter Person gemeldet. Im Bereich des Westwalls kam es zu mehreren Körperverletzungen, zwei Tatverdächtige aus Tönisvorst wurden in Gewahrsam genommen.

Insgesamt mussten fünf Personen die ersten Stunden des neuen Jahres im Polizeigewahrsam verbringen, zwei weitere Personen wurden festgenommen – unter anderem wegen eines bestehenden Haftbefehls.

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Feuerwehr Krefeld: Durchschnittliches Einsatzaufkommen

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Die Feuerwehr Krefeld verzeichnete im Zeitraum vom 31. Dezember, 7 Uhr, bis zum 1. Januar, 6:30 Uhr, insgesamt 135 Einsätze. Davon entfielen 117 auf den Rettungsdienst und 18 auf den Brandschutz. Meist ging es um brennende Reste von Feuerwerkskörpern, Mülltonnen oder Papierkörbe.

Größere Schadensereignisse, Übergriffe auf Einsatzkräfte oder schwere Verletzungen wurden nicht gemeldet. Zusätzliche Einsatzkräfte aus Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr sowie dem Rettungsdienst trugen zu einem geordneten Verlauf der Silvesternacht bei.

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