
Schwierige Löscharbeiten im Grenzwald
Die Löscharbeiten im niederländischen Naturschutzgebiet an der Grenze zum Kreis Viersen gestalten sich schwierig. In dem Waldgebiet De Meinweg gibt es kein Wasser. Deswegen seien unter anderem Löschhubschrauber im Einsatz, sagte uns Kreisbrandmeister Rainer Höckels.
Veröffentlicht: Dienstag, 21.04.2020 08:35
Die Feuerwehr greift außerdem auf Wasser aus der Schwalm zurück, die allerdings mehr als sieben Kilometer von der brennenden Waldfläche entfernt ist. Dazu sind sogenannte Wasserförderungszüge angerückt. Sie haben eine spezielle technische Ausrüstung, die das Löschen über lange Wegstrecken ermöglicht.
Gestern Mittag war erst ein kleiner Brand in dem Naturschutzgebiet in der niederländischen Gemeinde Herkenbosch ausgebrochen. Vermutlich vom Wind angefacht, entwickelte sich das Feuer dann zu einem Großbrand. Gegen Abend hatte die Feuerwehr die Flammen eigentlich schon unter Kontrolle, aber später loderte das Feuer wieder auf. Zu den Löscharbeiten sind unter anderem Einsatzkräfte aus den Kreisen Viersen, Heinsberg, Wesel, Neuss und Mettmann gerufen worden. Inzwischen kämpfen rund 500 Feuerwehrleute aus Deutschland und den Niederlanden beteiligt gegen die Flammen an. Insgesamt brennt es auf eine Fläche von rund 35 Hektar Wald und Heide.