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Schwere Vorwürfe im Greta-Prozess
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Schwere Vorwürfe im Greta-Prozess

Im Greta-Prozess am Landgericht Mönchengladbach haben frühere Arbeitskolleginnen die angeklagten Erzieherin schwer belastet. Sie soll als Leiterin einer Kita-Gruppe in Tönisvorst einem Mädchen so stark auf die Brust gedrückt haben, bis es das Bewusstsein verlor. Nach nur wenigen Monaten sei der heute 25-Jährigen in der Kita gekündigt worden.

Veröffentlicht: Dienstag, 05.01.2021 04:43

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Die Leiterin der Kita sagte als Zeugin vor Gericht, sie habe im Sommer 2019 kurzfristig Ersatz für eine schwangere Kollegin gebraucht. Die Angeklagte habe zunächst im Bewerbungsgespräch einen sehr guten Eindruck gemacht. Nach wenigen Wochen allerdings sei davon nicht mehr viel übrig gewesen. Die Angeklagte habe immer wieder gelogen und bei dem Zwischenfall mit dem herzkranken Mädchen habe sie völlig empathielos reagiert. Glaubt man der Staatsanwaltschaft, dann soll sie in einer Vielzahl von Fällen Kinder misshandelt haben. Im letzten Fall war die zwei Jahre alte Greta letztlich gestorben.

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