
Schuldspruch im Mordprozess "Sandkuhle"
Im sogenannten "Sandkuhle"-Prozess hat das Landgericht Aachen den 51-jährigen Angeklagten wegen Mordes zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. In dem Verfahren ging es um ein Mordopfer, das vor rund 25 Jahren in einer Kiesgrube in Rheurdt-Schaephuysen nördlich von Krefeld entdeckt worden war.
Veröffentlicht: Dienstag, 11.05.2021 08:11
Jahrelang wusste niemand, wer der Tote ist. Erst 2019 kam die Krefelder Mordkommission um ihren langjährigen und inzwischen pensionierten Chef Gerhard Hoppmann in dem Fall entscheidend weiter. Nach Veröffentlichung eines neuen Phantombildes in der Fernsehsendung "Aktenzeichen XY" nannte ein Zuschauer den Namen des Toten. Daraufhin konnte die Kripo den mutmaßlichen Täter ermitteln. Ihm war vorgeworfen worden, den Wohnmobil-Händler aus dem Raum Aachen gemeinsam mit einem inzwischen gestorbenen Komplizen wegen 5.000 Mark getötet zu haben.