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Schluff in Krefeld: Politik sucht neue Lösungen
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Schluff in Krefeld: Politik sucht neue Lösungen

Die Diskussionen um den Krefelder Schluff gehen weiter. Im Planungsausschuss liegt ein Antrag vor, der neue Perspektiven für die historische Bahn prüfen lassen will.

Veröffentlicht: Mittwoch, 27.05.2026 04:11

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Antrag zum Schluff im Planungsausschuss

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Der Kampf um den Erhalt des Schluffs in Krefeld geht weiter. Die Ratsgruppe LUKS hat einen Antrag für den heutigen Planungsausschuss (27. Mai) eingebracht. Darin geht es darum, mögliche Wege für die Zukunft der historischen Bahn zu prüfen. Konkret soll die Stadtverwaltung Gespräche aufnehmen, falls die Stadtwerke den Betrieb nicht weiterführen. Ziel ist es nach Angaben der Ratsgruppe, konstruktive Lösungen für einen Weiterbetrieb oder für eine spätere Nutzung zu finden.

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Neue Betreiber als erste Option in Krefeld

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Nach dem Antrag soll die Verwaltung mit dem Schluffinhaber und dem Schieneninhaber Gespräche führen. Dabei soll geprüft werden, ob ein anderes Unternehmen den Betrieb übernehmen könnte, wenn die Stadtwerke das ausschließen. LUKS reagiert damit auf die angekündigte Einstellung des Betriebs. Die Stadtwerke Krefeld hatten Anfang Mai mitgeteilt, den Schluff aus Kostengründen nach dieser Saison stilllegen zu wollen. Laut Antrag hat die Kommunalpolitik keine Möglichkeit, die Stadtwerke direkt zum Weiterbetrieb anzuweisen.

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Besichtigung, Radweg oder Draisinen als Optionen

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Falls sich kein neuer Betreiber findet, nennt der Antrag weitere Möglichkeiten. Dann soll die Verwaltung eine Vorlage erarbeiten, wie und wo der Schluff als historische Bahn weiterhin erhalten und besichtigt werden kann. Für den Fall einer endgültigen Betriebseinstellung schlägt LUKS außerdem vor, einen Umbau der Strecke als Radtrasse zu prüfen. Gemeint ist die bisherige Verbindung zwischen St. Tönis und dem Hülser Berg. Zusätzlich soll ein Konzept für eine Zwischennutzung der Schienen mit Gruppendraisinen vorgelegt werden.

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Diskussion um Krefelder Wahrzeichen hält an

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In der Begründung des Antrags heißt es, viele Krefelderinnen und Krefelder nähmen den Schluff als Wahrzeichen der Stadt wahr. Die Nachricht über das mögliche Aus des Betriebs war nach Darstellung von LUKS zunächst über die Presse bekannt geworden. Der Antrag soll deshalb nach Angaben der Ratsgruppe sowohl Vorschläge für einen Weiterbetrieb als auch für den Fall einer endgültigen Einstellung liefern. Gegen das Aus des Schluffs laufen bereits Petitionen mit mehreren tausend Unterschriften. Damit bleibt das Thema auch über den Ausschuss hinaus in Krefeld ein wichtiges Diskussionsthema.

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