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Sanierung der L388 in Lobberich verzögert sich
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Sanierung der L388 in Lobberich verzögert sich

Die Sanierung der L388 in Nettetal-Lobberich lässt weiter auf sich warten. Straßen.NRW nennt Gründe und setzt stattdessen auf Tempolimits.

Veröffentlicht: Dienstag, 03.02.2026 13:30

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Die Sanierung der Landstraße L388 in Nettetal-Lobberich wird sich weiter verzögern. Das teilte der zuständige Landesbetrieb Straßen.NRW mit. Aktuell würden zunächst andere Straßen instand gesetzt, die sich in einem deutlich schlechteren Zustand befinden.

Zwar ist die L388 in das sogenannte Erhaltungsprogramm aufgenommen worden, eine Sanierung erfolgt dort jedoch erst, wenn die Straße im landesweiten Vergleich ausreichend hohe Priorität erreicht. Diese Bewertung wird jährlich neu vorgenommen. Nach Angaben von Straßen.NRW war das bei der L388 bislang nicht der Fall.

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Ursache sind alte Wurzeln im Untergrund

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Ein zentrales Problem der L388 sind alte Baumwurzeln, die im Untergrund nach und nach verfaulen. Dadurch sackt die Fahrbahn stellenweise ab, Regenwasser kann sich sammeln und die Straße wird anfälliger für Schäden. Dennoch seien andere Straßen aktuell stärker betroffen und würden deshalb zuerst saniert.

Neben dem baulichen Zustand spielt auch die Finanzierung durch den Bund eine Rolle. Wie viel Geld für Sanierungen zur Verfügung steht, sei entscheidend dafür, welche Projekte umgesetzt werden können.

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Tempolimit soll Verkehrssicherheit erhöhen

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Um die Verkehrssicherheit auf der L388 dennoch zu gewährleisten, hat Straßen.NRW bereits reagiert: Die Höchstgeschwindigkeit wurde auf 70 km/h, bei Nässe teilweise auf 50 km/h, reduziert. Eine grundlegende Sanierung bleibt jedoch vorerst offen.

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