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Sandkuhle: Verteidigung geht in Revision
© Polizei Aachen
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Sandkuhle: Verteidigung geht in Revision

Im sogenannten "Sandkuhle"-Prozess wollen die Anwälte des verurteilten Mannes in Revision gehen. Das hat eine Sprecherin des Landgerichts Aachen bestätigt. Das Gericht hatte vor einer Woche einen 51-jährigen Mann wegen eines Mordes vor fast 25 Jahren zu lebenslanger Haft verurteilt.

Veröffentlicht: Dienstag, 18.05.2021 02:39

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Die Verteidigung sagt, dass sich das Urteil auf Zeugen stütze, die über frühere Angaben des Verurteilten berichtet hatten. Objektive Beweise wie Blutspuren oder Fingerabdrücke gebe es nicht. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der verurteilte Mann damals einen Wohnmobil-Händler gemeinsam mit einem Komplizen aus Habgier wegen 5.000 Mark getötet hatte. Die Männer legten die Leiche in einer Kiesgrube bei Rheurdt nördlich von Kempen ab. Erst ein Hinweis aus der Fernsehsendung "Aktenzeichen XY ungelöst" brachte die Ermittler auf die Spur des Täters.

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