
„Reparieren statt wegwerfen“: Aktionen in Krefeld & Nettetal
Unter dem Motto „Reparieren statt wegwerfen“ finden in Krefeld und im Kreis Viersen mehrere Aktionen zur Europäischen Woche der Abfallvermeidung statt.
Veröffentlicht: Donnerstag, 27.11.2025 05:04
Die Europäische Woche der Abfallvermeidung steht in diesem Jahr unter dem Motto „Reparieren statt wegwerfen: Elektroschrott vermeiden!“. Auch in Krefeld und im Kreis Viersen gibt es dazu passende Aktionen, die zeigen, wie wir Ressourcen schonen und Geräte länger nutzen können.
Schadstoffmobil am Donnerstag in Krefeld
Heute (27. November) steht das Schadstoffmobil der GSAK von 10 bis 12 Uhr auf dem Dionysiusplatz. Abgegeben werden können verschiedenste Elektrogeräte. Laut KBK werden beispielsweise alte Handys aufbereitet und an Schulen in Simbabwe weitergegeben. Elektronik enthalte wertvolle Rohstoffe – Reparatur und Wiederverwendung seien daher besonders wichtig.
Pop-up-Repair-Café in Nettetal
Im Kreis Viersen lädt der Abfallbetrieb (ABV) gemeinsam mit dem Repair-Café „Wackelkontakt“ zu einem Pop-up-Repair-Café ein.
Ort: Wertstoff- und Logistikzentrum Nettetal (WLZ), Zillessen-Allee 5. Der Termin findet am Freitag, den 28. November von 13 bis 16 Uhr statt.
Repariert werden können kleine Elektrogeräte, Textilien, Fahrräder und Alltagsgegenstände. Werkzeug wird gestellt, Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht nötig. Eventuelle Ersatzteile müssen selbst bezahlt werden.
Warum Reparieren so wichtig ist
Elektronikgeräte wie Smartphones oder Laptops verursachen in der Herstellung große Mengen an CO₂, Wasserverbrauch und Rohstoffbedarf. Viele enthalten wertvolle Metalle wie Gold, Silber oder seltene Erden. Jede gelungene Reparatur spart Emissionen und reduziert Müll.
Krefelder Kooperation mit Labdoo
KBK und GSAK engagieren sich langfristig gegen Elektroschrott. Seit Sommer läuft eine Kooperation mit der internationalen Hilfsinitiative Labdoo.
Krefelderinnen und Krefelder können funktionsfähige Laptops, Tablets und E-Reader am Wertstoffhof in Linn abgeben. Die Geräte werden gelöscht, mit Lernsoftware ausgestattet und CO₂-neutral an Schulen weltweit verteilt.
Die ersten Geräte sind bereits in Zimbabwe angekommen – in der Mvurwi High School. Weitere warten im WLZ auf die nächste Labdoo-Transportpatenschaft.