
Reform gefordert: Rettung des Rettungsdienstes
Der Rettungsdienst in unserer Region muss reformiert werden. Das fordern die Malteser und haben sich mit einem gemeinsamen Schreiben an die Kommunen und die Bundesländer gewandt.
Veröffentlicht: Mittwoch, 23.11.2022 05:18
Das bestehende System der Notfallversorgung sei in weiten Teilen überholt, heißt es in dem Schreiben. Ohne gravierende Änderungen drohe eine lokale Unterversorgung im Rettungsdienst, warnen die Malteser. Sie kritisieren zu viele Hürden, an denen Veränderungen scheitern würden. Deshalb schlagen die Malteser vor, das Personal im Rettungsdienst gezielter einzusetzen. So sollten Notärzte zum Beispiel wirklich nur noch in schwerwiegenden Fällen zum Einsatz kommen. Dabei verweisen die Malteser auf erste Modellversuche: Bei denen ist ein sogenannter Gemeinde-Notfallsanitäter unterwegs, der vor Ort eine Erstuntersuchung durchführt und dann entscheidet, ob weitere Hilfe notwendig ist, oder nicht. Genaue Konzepte, wie der Rettungsdienst reformiert werden könnte, wollen die Malteser in den nächsten Monaten mit einem Expertenrat ausarbeiten.