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RE10: VRR kündigt Konsequenzen nach Zugausfällen an
© Welle Niederrhein | Bahnhof Kempen
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RE10: VRR kündigt Konsequenzen nach Zugausfällen an

Mehr als 40 Prozent der Züge fielen zuletzt aus: Der VRR reagiert auf die massiven Probleme auf der RE10 mit Abmahnung und Strafzahlungen.

Veröffentlicht: Dienstag, 20.01.2026 05:01

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Die anhaltenden Probleme auf der Bahnlinie RE10 beschäftigen inzwischen Politik und Verkehrsverbund. Nach Angaben des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr fielen zuletzt mehr als 40 Prozent der Züge aus. Besonders gravierend: In den vergangenen Tagen waren nur 6 von insgesamt 28 Fahrzeugen des sogenannten Niersexpress einsatzbereit. Für viele Fahrgäste bedeutete das Ausfälle, Verspätungen und lange Wartezeiten.

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VRR verhängt Abmahnung und Strafzahlung

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Der VRR zieht daraus jetzt Konsequenzen. Gegen den Betreiber Rhein-Ruhr-Bahn wurden eine Abmahnung sowie eine Strafzahlung im hohen sechsstelligen Bereich auf den Weg gebracht. Weitere finanzielle Sanktionen werden derzeit geprüft. Ziel sei es, den Druck auf das Unternehmen zu erhöhen und die Zuverlässigkeit auf der Strecke schnell zu verbessern.

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Kritik aus der Politik und Reaktion des Betreibers

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NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer bezeichnete die Lage in einem WESTPOL-Interview als absolut inakzeptabel. Zwar sei auch die Strecke selbst in einem schlechten Zustand, dennoch erwarte das Land deutlich mehr Einsatz vom Betreiber. Die Rhein-Ruhr-Bahn erklärt, man arbeite mit Hochdruck daran, die Fahrzeugflotte zu stabilisieren und schrittweise wieder zum regulären Fahrplan zurückzukehren.

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