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Razzia gegen Vermieter von Problemhäusern
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Razzia gegen Vermieter von Problemhäusern

Behörden durchsuchen in NRW, u.a. in Krefeld, über 250 Wohnungen. Die Aktion richtet sich gegen Vermieter, die Mieter in verwahrlosten Immobilien ausbeuten.

Veröffentlicht: Mittwoch, 04.03.2026 13:51

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Seit den frühen Morgenstunden durchsuchen Behörden in über einem Dutzend Städten in Nordrhein-Westfalen (NRW) mehr als 250 Wohnungen, darunter auch in Krefeld. Laut dem NRW-Heimatministerium sind über 300 Mitarbeiter von Kommunen, Jobcentern, Polizei und weiteren Behörden im Einsatz.

Die großangelegte Aktion richtet sich gegen Vermieter, die Mieter in verwahrlosten Immobilien ausbeuten. Erstmals werden dabei Daten aus Kommunen und der Bundesagentur für Arbeit verknüpft, um Sozialbetrug schneller aufzudecken. Ziel ist es, Fälle zu identifizieren, in denen Sozialleistungsempfänger in unzumutbaren Wohnverhältnissen leben.

Dank des seit fünf Jahren geltenden Wohnraumstärkungsgesetzes können Kommunen effektiver gegen Problemimmobilien vorgehen. Vermietern drohen bei Verstößen Geldbußen von bis zu 500.000 Euro.

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