Anzeige
Rat für junge Eltern: Mehr Hilfe im Nettetaler Alltag
© Stadt Nettetal
Teilen: mail

Rat für junge Eltern: Mehr Hilfe im Nettetaler Alltag

Die Frühen Hilfen in Nettetal und das Pädnetz Niederrhein arbeiten enger zusammen. Familien mit Kindern bis vier Jahren bekommen Beratung direkt in der Praxis.

Veröffentlicht:

Anzeige

Nettetal: Kooperation wird fortgesetzt und ausgebaut

Anzeige

Die Stadt Nettetal setzt ihre Zusammenarbeit mit dem Pädnetz Niederrhein fort und will sie ausbauen. Das haben die Beteiligten bei einem Qualitätsdialog verabredet. Für die Stadt nahmen Dominik Hoffmann, Geschäftsbereichsleiter des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie, Sachgebietsleiterin Linda Böhmer und Monika Spiertz, Netzwerkkoordinatorin der Frühen Hilfen, teil. Das Pädnetz Niederrhein vertrat Dr. Huth. Die Kooperation zwischen der Stadt und der Vereinigung der Kinderärzte im Kreis Viersen und in Mönchengladbach besteht bereits seit mehreren Jahren.

Anzeige

Beratung direkt in der Kinderarztpraxis in Breyell

Anzeige

Franka Hegger ist Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin und arbeitet für das Pädnetz Niederrhein. Sie ist seit vielen Jahren für die Frühen Hilfen im Einsatz und begleitet jährlich mehr als 200 Familien in Nettetal. In den Kinderarztpraxen PinGOin können Eltern zusätzlich zur medizinischen Betreuung eine Beratungsstunde bei ihr in Anspruch nehmen. Die Kinderärzte Dr. med. Al Sawaf und Jamel Almasri stellen dafür eigens einen Raum zur Verfügung. In der Praxis an der Lobbericher Straße in Nettetal-Breyell nimmt Jenny Nisters die Anrufe von Familien mit Beratungswunsch entgegen.

Anzeige

Von Ernährung bis Kinderschlaf: Für wen das Angebot gedacht ist

Anzeige

Das Angebot richtet sich an Familien mit Kindern bis zum vierten Lebensjahr. Eltern können es nutzen, wenn sie Fragen zur Entwicklung ihres Kindes haben oder eine gesundheitsorientierte Begleitung wünschen. Häufige Themen sind Ernährung, Kinderschlaf und Regulationsschwierigkeiten. Auch nach einer schwierigen Geburt oder bei Unsicherheiten im Umgang mit dem Säugling gibt es Unterstützung. Wenn für die erste Zeit nach der Geburt keine Hebamme zur Verfügung steht, hilft Franka Hegger ebenfalls und vermittelt bei Bedarf weitere Hilfen. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Kinderärzten lassen sich individuelle Unterstützungsbedarfe schnell abstimmen.

Anzeige

Familienbüro Nettetal informiert werdende Eltern frühzeitig

Anzeige

Die Frühen Hilfen informieren werdende Eltern bereits bei Beratungsgesprächen im Familienbüro über das Angebot. So erfahren sie frühzeitig, an wen sie sich bei Fragen und Unsicherheiten wenden können. Beratungstermine lassen sich sowohl über die Kinderarztpraxen als auch über die Mitarbeiterinnen der Frühen Hilfen im Familienbüro vereinbaren. Bei Bedarf ist in Absprache mit Monika Spiertz auch eine zeitlich intensivere Begleitung der Familie im eigenen Haushalt möglich. Das Team des Familienbüros steht zudem bei pädagogischen Fragen, zu finanziellen Familienleistungen und zur Kinderbetreuung zur Verfügung. Die Mitarbeiterinnen sind während der Öffnungszeiten erreichbar und besuchen Familien wenige Wochen nach der Geburt eines Kindes im Rahmen der Willkommensbesuche.

„So erreichen wir durch die Zusammenarbeit, dass Eltern von Anfang an wissen, an wen sie sich wenden können. Viele Eltern reagieren auf diese Information spontan sehr positiv. Allein das Wissen um diese Möglichkeit gibt ihnen ein Gefühl von Rückhalt in einer neuen, sich stark verändernden Lebenssituation“ - Monika Spiertz, Netzwerkkoordinatorin der Frühen Hilfen.
Anzeige

Kosten und Finanzierung: Mittel der Bundesstiftung Frühe Hilfen

Anzeige

Die zeitlich intensivere Begleitung einer Familie im eigenen Haushalt wird aus Mitteln der Bundesstiftung Frühe Hilfen finanziert. Die Angebote von Franka Hegger und den Pädagoginnen im Familienbüro orientieren sich an den Richtlinien der Bundesstiftung. Sie erfolgen auf freiwilliger Basis. Für die Familien entsteht dadurch ein niedrigschwelliger Zugang zu Beratung und Unterstützung. Die Finanzierung über die Stiftung sichert das Angebot dauerhaft ab.

„Eine wertschätzende und transparente Haltung ist uns sehr wichtig“ - Monika Spiertz, Netzwerkkoordinatorin der Frühen Hilfen.

Die Angebote sind bewusst als freiwillige Möglichkeit formuliert. Eltern entscheiden selbst, ob und in welchem Umfang sie Hilfe annehmen möchten. Es geht nicht um Kontrolle, sondern um Begleitung in einer Zeit, in der sich der Familienalltag stark verändert. Die Beratung knüpft an die Fragen an, die Eltern selbst mitbringen. Bei Bedarf vermitteln die Fachkräfte weitere passende Hilfen.

„Deshalb sprechen wir bewusst von Angeboten“ - Monika Spiertz, Netzwerkkoordinatorin der Frühen Hilfen.
Anzeige
Anzeige
Anzeige