
Prozessstart in Krefeld nach Vergewaltigungsvorwurf
Vor dem Landgericht Krefeld beginnt am Donnerstag (30. April) ein Prozess gegen einen 37-Jährigen wegen Vergewaltigungen und eines Verstoßes gegen ein Näherungsverbot.
Veröffentlicht: Donnerstag, 30.04.2026 07:30
Prozessauftakt am Landgericht Krefeld
Vor dem Landgericht Krefeld beginnt Donnerstag (30. April) der Prozess gegen einen 37-jährigen Angeklagten aus Krefeld. Nach Angaben des Gerichts und der Staatsanwaltschaft geht es um den Verdacht der Vergewaltigung in zwei Fällen. Der Prozess war ursprünglich früher angesetzt, wurde aber auf heute verlegt. Verhandelt wird vor der 2. großen Strafkammer des Landgerichts. Weitere Termine sind bereits für den 6. Mai und den 20. Mai bestimmt worden.
Vorwürfe laut Anklage
Laut Anklage soll der Mann zwischen dem 1. April 2023 und dem 27. März 2024 in zwei Fällen eine Frau vergewaltigt haben. Eine der Taten soll sich während eines gemeinsamen Urlaubs in Geestland ereignet haben. Die zweite Tat soll laut Staatsanwaltschaft später in der gemeinsamen Wohnung in Krefeld passiert sein. Außerdem wird dem 37-Jährigen vorgeworfen, gegen eine familiengerichtliche Vereinbarung nach dem Gewaltschutzgesetz verstoßen zu haben. Er soll demnach am 28. April 2024 eine Frau an ihrer Wohnanschrift aufgesucht haben, obwohl ein Näherungsverbot bestand.
Weitere Verhandlungstage in Krefeld geplant
Für das Verfahren sind nach Gerichtsangaben insgesamt drei Verhandlungstage vorgesehen. Nach dem Auftakt heute soll der Prozess am 6. Mai und am 20. Mai fortgesetzt werden. Ein Urteil ist damit noch nicht zu erwarten. Wie das Gericht am Ende entscheidet, ist offen. Bis zu einem rechtskräftigen Urteil gilt für den Angeklagten die Unschuldsvermutung.