
Prozessauftakt gegen Viersener
Ein mutmaßlicher Brandstifter aus Viersen muss sich von heute an (13.04.) vor dem Landgericht Mönchengladbach verantworten. Er soll 2014 in seiner Wohnung in einem Mehrfamilienhaus einen Brand gelegt und danach Schadenersatz von der Versicherung gefordert und bekommen haben. Ein Urteil gibt es voraussichtlich Anfang Mai.
Veröffentlicht: Dienstag, 13.04.2021 05:35
Der Angeklagte soll mehrere Papierstücke an einem Radio in seiner Wohnung angebracht und diese dann angezündet haben. Daneben legte er eine Kartusche mit Feuerzeugflüssiggas. Durch das Feuer explodierte die Kartusche. Laut der Staatsanwaltschaft haben sich mehrere Menschen in den benachbarten Wohnungen befunden. Ein Nachbar soll die Feuerwehr alarmiert haben. Die Einsatzkräfte konnten den Brand löschen, sodass er sich sich nicht auf andere Wohnungen ausbreitete. Der Angeklagte soll den Vorfall seine Hausratversicherung als Unfall gemeldet und dafür 8.300 Euro Schadenersatz erhalten haben.