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Prozess um Kokain-Kaffee aus Viersen startet
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Prozess um Kokain-Kaffee aus Viersen startet

Vor dem Landgericht Düsseldorf startet ein Drogenprozess gegen einen Mann aus Viersen. Laut Anklage soll er Kokain in einem Kaffee-Gemisch aus Kolumbien bestellt haben.

Veröffentlicht: Dienstag, 07.07.2026 06:30

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Prozessstart am Landgericht Düsseldorf

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Ein Mann aus Viersen muss sich ab heute, 7. Juli 2026, vor dem Landgericht Düsseldorf verantworten. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft geht es um mehrere Paketsendungen mit einem Kokain-Kaffee-Gemisch, die aus Kolumbien über die USA nach Deutschland geschickt worden sein sollen. Die Sendungen sollten demnach über den Flughafen Köln laufen und anschließend an eine vom Angeklagten genutzte Empfängeradresse in Ratingen weitergeleitet werden. Angeklagt ist der Mann wegen Beihilfe zur unerlaubten Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge sowie wegen Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. Verhandelt wird laut Terminankündigung vor der 11. Strafkammer.

Nach der Gerichtsmitteilung handelt es sich bei dem Angeklagten um Jonny Rafael C. aus Viersen, geboren im August 1982. Ihm wird vorgeworfen, die Lieferungen wissentlich bestellt zu haben. Die Drogen sollen nach Darstellung der Staatsanwaltschaft zum gewinnbringenden Weiterverkauf bestimmt gewesen sein. Das Gericht muss nun prüfen, ob sich diese Vorwürfe im Verfahren bestätigen. Ein Urteil gibt es zum Prozessauftakt noch nicht.

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Ermittler finden mehrere Kilo Kokain

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Laut Anklage wurden die Sendungen Ende Januar 2026 am Flughafen Köln kontrolliert. Am 29. Januar 2026 sollen Kontrolleinheiten dort zwei Packstücke überprüft haben. Dabei soll es um insgesamt 47,5 Kilogramm brutto Kaffee-Kokain-Gemisch gegangen sein. Zusätzlich nennt die Anklage eine Wirkstoffmenge von 1.650 Gramm sowie weitere 1.812 Gramm Kokainhydrochlorid. Die Ermittler stellten die Sendung sicher. (welleniederrhein.de)

Zwei weitere Sendungen sollen am 31. Januar 2026 nach einem Risikohinweis kontrolliert worden sein. Dabei soll laut Anklage eine Gesamtmenge von rund 80 Kilogramm brutto Kaffee-Kokain-Gemisch entdeckt worden sein. Genannt werden außerdem Wirkstoffmengen von 2.941 Gramm und 4.316 Gramm Kokainhydrochlorid. Die Staatsanwaltschaft geht damit von erheblichen Mengen aus. Ob und in welchem Umfang der Angeklagte die Taten tatsächlich begangen hat, wird jetzt vor Gericht verhandelt.

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Darum geht es bei der Anklage

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Im Kern wirft die Staatsanwaltschaft dem Mann vor, den Import der Drogen unterstützt und mit ihnen Handel geplant zu haben. Der Begriff „nicht geringe Menge“ bedeutet im Strafrecht, dass es um eine größere Menge eines verbotenen Stoffes geht, für die deutlich strengere Strafen drohen können. Nach Gerichtsangaben soll jede der drei Lieferungen mehr als 5 Gramm Kokainhydrochlorid enthalten haben. Die Anklage bezieht sich auf Taten in der Zeit vor dem 4. Februar 2026. Der Prozess beginnt nun mit der Beweisaufnahme und der Prüfung der Vorwürfe durch das Gericht.

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