
Prozess am Amtsgericht Krefeld wegen Kokainhandel
Ein 47-jähriger Krefelder steht ab heute (26. Oktober) wegen Drogenhandels vor dem Amtsgericht. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm den Verkauf von großen Mengen Kokain vor.
Veröffentlicht:
Prozess-Auftakt am Amtsgericht in Krefeld
Ein 47 Jahre alter Mann steht ab heute in Krefeld vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten den Handel mit Drogen vor. Dabei geht es konkret um große Mengen an Kokain, die mit Gewinn weiterverkauft werden sollten. Die Richter prüfen nun die genauen Vorwürfe in diesem Strafverfahren.
Erste Kokain-Lieferung an den Krefelder
Der erste Vorfall in diesem Fall soll sich laut der Anklageschrift im Januar 2021 ereignet haben. Am 15. Januar hat der Angeklagte demnach eine Lieferung an illegalen Rauschmitteln erworben. Insgesamt geht es bei dieser ersten Übergabe um 500 Gramm Kokain. Diese Drogen stammen den Angaben zufolge von einer weiteren beteiligten Person. Gegen diesen Menschen führt die Justiz ein gesondertes Strafverfahren. Das Rauschgift war nach Angaben der Staatsanwaltschaft direkt für den Weiterverkauf bestimmt.
Zweite Drogenübergabe an Krefelder Adresse
Nur wenige Monate später folgte laut den Gerichtsunterlagen die nächste Lieferung. Am 2. Juli 2021 soll sich der Mann erneut Kokain beschafft haben. Dieses Mal ging es sogar um ein ganzes Kilogramm des illegalen Rauschgifts. Eine bis heute unbekannt gebliebene Person hat diese Drogen direkt an die Wohnanschrift des Krefelders geliefert. Auch in diesem zweiten Fall stand der gewinnbringende Handel mit dem Kokain im Vordergrund. Das Gericht wird die genauen Hintergründe dieser Lieferungen im Laufe der Verhandlung auswerten.