
Pläne für strittigen Kies- und Sandabbau liegen aus
Ab heute (06.02.) liegen die Pläne für den Kies- und Sandabbau am Niederrhein öffentlich aus. Der neue Regionalplan sieht deutliche Einschränkungen für den Abbau vor - zum Unmut der Industrie.
Veröffentlicht: Montag, 06.02.2023 04:58
Ausschlaggebend war die Klage mehrerer Kommunen vor dem Oberverwaltungsgericht Münster. Darunter ist auch der Kreis Viersen. Die Industrie ist unzufrieden und wünscht sich mehr Wertschätzung für ihre Arbeit. Der Niederrhein ist eines der wichtigsten Abbaugebiete für Kies und Sand. Viele Menschen hier fürchten aber, dass die Gewinne vor allem ins Ausland fließen - und ihre Heimat zunehmend weichen muss. Jetzt sollen die Abbauflächen reduziert werden, von 20 auf nur noch 17. Angesichts dieser Änderungen spricht die Initiative "Zukunft Niederrhein" von einer künstlichen Verknappung und Verteuerung wichtiger Baurohstoffe. Das könne den Bau von bezahlbarem Wohnraum weiter ausbremsen, heißt es. Der neue Regionalplan liegt jetzt zwei Monate aus. In der Zeit können auch weitere Einwände geäußert werden.