
Pieper-Insolvenz: Standorte und Mitarbeiter gesichert
Die Parfümerie-Kette Pieper hat planmäßig das Eigenverwaltungsverfahren eröffnet. Der Geschäftsbetrieb läuft stabil, Löhne werden gezahlt und die Standorte bleiben offen.
Veröffentlicht: Mittwoch, 04.02.2026 06:30
Die Parfümerie Pieper hat planmäßig zum 1. Februar 2026 das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eröffnet. Das zuständige Amtsgericht Bochum bestätigte den Antrag. Der Geschäftsbetrieb läuft an allen Standorten stabil weiter. Bereits seit der Antragstellung im November 2025 wird das Unternehmen in Eigenverwaltung fortgeführt.
Geschäftsbetrieb und Mitarbeiter bleiben gesichert
Die Geschäftsführung bleibt im Amt und arbeitet gemeinsam mit dem Team des Generalbevollmächtigten Dr. Philipp Grub sowie unter Aufsicht der gerichtlich bestellten Sachwalterin Sarah Wolf. Löhne und Gehälter werden weiterhin pünktlich gezahlt, Lieferanten und Partner sind eingebunden. Geschäftsführer Oliver Pieper dankte den Kundinnen und Kunden für ihre Unterstützung, besonders im Hinblick auf das bevorstehende Valentinstaggeschäft.
Zukunftsplanung und Standorte
Parallel zur operativen Fortführung analysiert Pieper Strukturen, Prozesse und mögliche strategische Optionen zur Sicherung des Unternehmens. Standortentscheidungen oder personelle Änderungen stehen aktuell nicht an. Die Schließungen der Standorte Oberhausen und Oldenburg erfolgten unabhängig vom Verfahren aus unternehmerischen Gründen.
Unternehmensprofil
Gegründet 1931 in Bochum, ist Pieper heute Deutschlands größte inhabergeführte Parfümerie. Mehr als 120 Filialen in NRW, Niedersachsen, Bremen und Hamburg bieten aktuelle Trends aus Duft, Pflege und Make-up.