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Outokumpu streicht weitere Stellen in Krefeld
© Outokumpu
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Outokumpu streicht weitere Stellen in Krefeld

Outokumpu streicht bis 2027 rund 50 Verwaltungsstellen in Krefeld. Sozialpläne sichern den Standort und schließen Kündigungen bis 2032 aus.

Veröffentlicht: Donnerstag, 18.12.2025 05:04

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Der Edelstahlhersteller Outokumpu setzt den Stellenabbau am Standort Krefeld fort. Bis Ende 2027 sollen dort rund 50 Arbeitsplätze in der Verwaltung wegfallen. Teil des Konzerns sind außerdem die Standorte Dillenburg und Sachsenheim, sodass deutschlandweit insgesamt rund 120 Stellen sozialverträglich abgebaut werden.

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Sozialplan und Kündigungsschutz bis 2032

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Für die Beschäftigten gibt es jedoch verbindliche Zusagen. Outokumpu und die IG Metall haben umfangreiche Sozialpläne, Interessenausgleiche und einen erweiterten Sozialtarifvertrag vereinbart. Kernpunkt ist eine Standortgarantie sowie der Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen bis zum 31. Dezember 2032. Diese Regelung gilt sowohl für die Verwaltung als auch für die Produktion in Krefeld und Dillenburg und wird auf Sachsenheim ausgeweitet. Ziel ist es, die Folgen des Stellenabbaus möglichst sozialverträglich abzufedern.

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Gründe: Schwache Nachfrage und harter Wettbewerb

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Hintergrund der Maßnahmen sind eine schwache Nachfrage, hoher internationaler Wettbewerbsdruck und die konzernweite Restrukturierung im Rahmen der EVOLVE-Strategie. Bereits im ersten Halbjahr 2025 hatte Outokumpu den Abbau von bis zu 180 Stellen in der Produktion in Krefeld vereinbart. Insgesamt will das Unternehmen 100 Millionen Euro bis Ende 2027 einsparen. Weltweit beschäftigt Outokumpu rund 8.700 Menschen, davon etwa 1.050 in Krefeld.

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