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OGS-Plätze: Engpässe am Niederrhein 2026
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OGS-Plätze: Engpässe am Niederrhein 2026

Ab 2026/2027 haben Erstklässler Anspruch auf OGS-Plätze. Am Niederrhein führt dies teils zu Engpässen, besonders in Nettetal, wo ältere Schüler betroffen sind.

Veröffentlicht: Mittwoch, 22.04.2026 12:20

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Ab dem Schuljahr 2026/2027 haben alle Erstklässler in Deutschland einen gesetzlichen Anspruch auf einen Platz in der Offenen Ganztagsschule (OGS). Diese Neuerung führt jedoch zu Problemen in einigen Kommunen am Niederrhein, da ältere Schüler ihren Platz verlieren könnten. Besonders betroffen ist die Stadt Nettetal, wo zahlreiche Kinder der Klassen 2 bis 4 keine Verlängerung ihres OGS-Vertrags erhalten haben. Grund dafür ist der Vorrang für Erstklässler. Einige Eltern haben bereits Widerspruch gegen diese Entscheidung eingelegt.

In Tönisvorst wird der Ausbau der OGS-Kapazitäten noch vorangetrieben, unter anderem durch neue Raumkonzepte. Dennoch könnten hier vereinzelt Engpässe auftreten. Positiver sieht die Lage in kleineren Gemeinden wie Schwalmtal und Niederkrüchten aus, die ausreichend Kapazitäten auch für die kommenden Jahre melden. Auch Städte wie Viersen, Kempen und Willich betonen, dass alle angemeldeten Erstklässler einen Platz erhalten, ohne dass ältere Kinder verdrängt werden.

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