
ÖKOPROFIT®: Krefelder Betriebe sparen Ressourcen
Acht Betriebe aus Krefeld setzen auf ÖKOPROFIT®. Ergebnis: fast eine Million Euro Einsparung pro Jahr und deutlich weniger CO₂.
Veröffentlicht: Samstag, 03.01.2026 09:30
Acht Betriebe setzen Zeichen für Klimaschutz
Mit dem Abschluss der ersten ÖKOPROFIT®-Runde in Krefeld ist ein starkes Signal für nachhaltiges Wirtschaften gesetzt worden. Acht Unternehmen und Organisationen aus Krefeld und der Region haben ein Jahr lang intensiv daran gearbeitet, Energie, Wasser und Rohstoffe effizienter zu nutzen. Ausgezeichnet wurden sie von NRW-Umweltminister Oliver Krischer, gemeinsam mit Oberbürgermeister Frank Meyer und Wirtschaftsdezernent Eckart Preen.
Teilgenommen haben unter anderem Industriebetriebe, Handwerksunternehmen, soziale Einrichtungen und der Kommunalbetrieb. Sie alle zeigen: Umwelt- und Klimaschutz lassen sich erfolgreich in den wirtschaftlichen Alltag integrieren.
Messbare Erfolge und hohe Einsparungen
Im Rahmen des Projekts wurden 84 konkrete Maßnahmen entwickelt, mehr als die Hälfte davon bereits umgesetzt. Die Schwerpunkte lagen bei Energieeinsparungen, effizientem Ressourcenmanagement, optimierten Abfallkonzepten, Photovoltaik-Ausbau und nachhaltiger Beschaffung.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen: rund 957.000 Euro jährliche Einsparungen bei einmaligen Investitionen von etwa 2,4 Millionen Euro. Gleichzeitig sinken CO₂-Ausstoß, Restmüllmenge und Ressourcenverbrauch deutlich. Der größte Anteil der Maßnahmen entfällt auf den energetischen Bereich, etwa durch LED-Umrüstung oder optimierte Heiztechnik.
Beste Maßnahme ausgezeichnet
Bei der Abschlussveranstaltung wurde per Publikumsabstimmung die „Beste Maßnahme“ gekürt. Den Zuschlag erhielt die Andreas Pavel Dachdecker GmbH & Co. KG. Das Unternehmen errichtete eine nachhaltige, rückbaubare Halle aus Holz mit Kassettenfassade und Foliendach. Die Konstruktion spart Ressourcen und verbessert die Energieeffizienz deutlich.
Organisiert wurde die erste Krefelder ÖKOPROFIT®-Runde von der Stadt Krefeld, KREFELD BUSINESS sowie den Beratungsbüros ENVIROpro und einsfünf°, fachlich begleitet durch einen unabhängigen Beirat.