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NRW will härtere Strafen für überladene LKW
© Stadt Krefeld
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NRW will härtere Strafen für überladene LKW

NRW fordert höhere Strafen für LKW, die Gewichtsbeschränkungen an maroden Brücken wie der Uerdinger Rheinbrücke missachten. Täglich rollen zu schwere Fahrzeuge über die Brücke.

Veröffentlicht: Freitag, 27.02.2026 12:40

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Gewichtsbeschränkungen bis zum Neubau

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Das Land NRW fordert deutlich höhere Strafen und bessere Kontrollen für LKW, die Gewichtsbeschränkungen an maroden Brücken ignorieren, zum Beispiel auf der Uerdinger Brücke zwischen Krefeld und Duisburg. Eine entsprechende Initiative will die Landesregierung nächste Woche (06.03.) in den Bundesrat einbringen. Viele Brücken müssen erneuert werden. Um sie bis zur Fertigstellung eines Ersatzneubaus sicher nutzen zu können, gelten für einzelne Bauwerke Gewichtsbeschränkungen - auf der Uerdinger Rheinbrücke sind es zum Beispiel maximal 30 Tonnen.

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Viele Verstöße - Strafen teils unter 100 Euro

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Prüfungen hätten aber gezeigt, dass allein die Brücke in Uerdingen täglich im Schnitt von 170 Fahrzeugen befahren wird, die schwerer sind. Das Land NRW macht darauf aufmerksam, dass die aktuellen Strafen teilweise bei unter 100 Euro liegen. Außerdem gebe es Studien, die belegen, dass ein 40-Tonner die Infrastruktur ungefähr so stark belastet wie 60.000 Autos.

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