
Nothilfe für Ukraine läuft weiter
Auch nach den Raketenangriffen auf mehrere ukrainische Städte setzt die action medeor aus Tönisvorst ihre Hilfslieferungen in das Kriegsgebiet fort.
Veröffentlicht: Dienstag, 11.10.2022 10:43
Die humanitäre Arbeit werde weitergehen, heißt es vom Medikamentenhilfswerk. Die Lieferungen seien auch weiterhin verantwortbar. Zu diesem Schluss ist die action medeor nach Rücksprache mit ihren Partnern vor Ort gekommen. Je nach Sicherheitslage werde man aber entsprechend reagieren, heißt es. Seit Kriegsbeginn im Februar versorgt die action medeor Krankenhäuser und Flüchtlingseinrichtungen in der Ukraine. Dafür sind bereits tonnenweise Medikamente sowie medizinische Geräte und Ausrüstung in das Kriegsgebiet geliefert worden. Die Waren werden hierzulande auf große Lkw verladen und dann in der Ukraine auf kleinere Transporter umgepackt. So sind die Hilfslieferungen weniger auffällig und somit sicherer vor Angriffen.