
Notfall-Infopoints: Kempen rüstet sich für Krisen
Kempen richtet drei Bevölkerungsschutz-Leuchttürme und zwölf Notfall-Infopoints ein. Sie helfen bei Stromausfall und anderen Krisenlagen.
Veröffentlicht: Montag, 02.02.2026 13:30
Die Stadt Kempen baut ihren Bevölkerungsschutz weiter aus und hat für besondere Gefahrenlagen drei Bevölkerungsschutz-Leuchttürme sowie zwölf Notfall-Infopoints eingerichtet. Sie dienen Bürgern im Ernstfall als zentrale und verlässliche Anlaufstellen.
Drei Leuchttürme für den Ernstfall
Die Bevölkerungsschutz-Leuchttürme befinden sich an gut erreichbaren und bekannten Orten: an der Astrid-Lindgren-Schule in Kempen, im Forum St. Hubert sowie an der Grundschule Helmeskamp in Tönisberg. Diese Standorte werden im Ereignisfall vorrangig genutzt und bilden das Rückgrat der kommunalen Notfallstruktur.
Hilfe bei Stromausfall und Krisen
Ergänzend dazu gibt es zwölf Notfall-Infopoints in den Ortsteilen Kempen, St. Hubert, Tönisberg, Voesch, Schmalbroich und Unterweiden. Dort erhalten Menschen bei längerem Stromausfall oder anderen Gefahrenlagen wichtige Informationen zur Situation. Außerdem können Notrufe abgesetzt werden, es gibt eine rettungsdienstliche Erstversorgung und Möglichkeiten, sich aufzuwärmen.
Gute Erreichbarkeit und klare Kennzeichnung
Bei der Auswahl der Standorte spielten Kriterien wie Infrastruktur, Erreichbarkeit und Nähe zum öffentlichen Nahverkehr eine zentrale Rolle. Alle Einrichtungen werden dauerhaft mit gut sichtbaren Hinweisschildern gekennzeichnet. Im Einsatzfall kommen zusätzlich Beachflags zum Einsatz, um die Anlaufstellen schnell auffindbar zu machen. Über die bekannten Warn- und Informationskanäle wird rechtzeitig informiert, sobald die Nutzung erforderlich ist.
Neuer Flyer zum Bevölkerungsschutz
Zusätzlich stellt die Stadt Kempen einen kostenlosen Flyer zum Bevölkerungsschutz bereit. Er informiert über Leuchttürme, Notfall-Infopoints sowie weitere Angebote und enthält praktische Hinweise und Checklisten. Weitere Infos der Stadt Kempen bekommt ihr hier.
Wer sich ehrenamtlich engagieren möchte, kann sich direkt bei der Stadtverwaltung melden. Einsatzmöglichkeiten werden individuell abgestimmt.
