
Niedrigwasser bremst Krefelder Hafen
Niedrigwasser auf dem Rhein bremst die Schifffahrt im Krefelder Hafen. Schiffe können weniger laden, Transporte werden teils auf Lkw und Bahn verlagert.
Veröffentlicht: Mittwoch, 22.07.2026 12:30
Niedrigwasser am Krefelder Hafen
Der niedrige Wasserstand des Rheins bremst aktuell die Schifffahrt am Krefelder Hafen. Der Pegel liegt bei rund 1,70 Metern. Für die kommenden Tage wird nur ein leichter Anstieg erwartet. Danach könnte der Wasserstand wieder sinken. Die Lage bleibt damit angespannt.
Weniger Ladung für Schiffe in Krefeld
Der niedrige Rheinpegel hat direkte Folgen für den Schiffsverkehr in Krefeld. Nach Angaben des Hafens können Schiffe derzeit weniger laden, damit sie nicht zu tief im Wasser liegen. Das bedeutet, dass pro Fahrt weniger Güter transportiert werden können. Im Hafen führt das zu mehr Verkehr und zusätzlichem organisatorischem Aufwand. Nicht alle Abläufe laufen dadurch wie gewohnt.
Transporte werden auf Lkw und Bahn verlagert
Ein Teil der Transporte wird nach Angaben des Hafens auf Lastwagen oder die Bahn verlagert, wenn das möglich ist. Das gilt aber nicht für alle Güterarten. Manche Waren lassen sich nicht ohne Weiteres auf andere Verkehrswege umstellen. Für Unternehmen in und um den Hafen bedeutet das höhere Kosten. Gleichzeitig wächst der Druck auf die Logistik, solange der Rhein so wenig Wasser führt.
Hafenverwaltung rechnet mit längerer Belastung
Die Hafenverwaltung geht davon aus, dass die angespannte Lage noch länger anhalten könnte. Das sorgt vor allem bei Unternehmen für Unsicherheit, die auf die Binnenschifffahrt angewiesen sind. Schon in der Vergangenheit hatte Niedrigwasser den Gütertransport auf dem Rhein ausgebremst. Der Krefelder Hafen ist für viele Waren ein wichtiger Umschlagplatz. Wenn Schiffe nur eingeschränkt fahren können, hat das deshalb spürbare Folgen für die Region.