
Niederrhein: Warnstreik legt Nahverkehr teils lahm
ver.di ruft Freitag und Samstag (27.+28. Februar) zum Warnstreik auf. Viele Busse und Bahnen fallen aus. Die SWK fährt nach Notfahrplan.
Veröffentlicht: Donnerstag, 26.02.2026 05:11
Die Gewerkschaft ver.di ruft am Freitag und Samstag (27./28.02.) erneut zu einem bundesweiten Warnstreik im Nahverkehr auf. Ziel ist es, in den laufenden Tarifverhandlungen den Druck auf die Arbeitgeber zu erhöhen. Wie schon Anfang Februar müssen sich Fahrgäste auf deutliche Einschränkungen einstellen. S-Bahnen und Regionalzüge sind nicht betroffen.
SWK fährt nach Notfahrplan
Bei der SWK Mobil gilt an beiden Tagen ein Notfahrplan. Die Straßenbahnlinien 041, 042, 043 und 044 werden komplett durch Busse ersetzt, die im regulären Takt fahren – allerdings mit möglichen Verspätungen und einzelnen Ausfällen. Am Freitag entfallen zudem die NachtExpress-Fahrten ab 0.30 Uhr, es gilt der Fahrplan von Montag bis Donnerstag.
Nicht alle Haltestellen können angefahren werden. Auf der Linie 042 entfallen mehrere Stationen, Ersatzhaltestellen sind ausgeschildert. Auf den Linien 043 und 044 bleibt der bestehende Schienenersatzverkehr teilweise bestehen, Fahrgäste müssen je nach Strecke zusätzlich umsteigen. Auch hier fallen einzelne Haltestellen weg.
Diese Linien fallen komplett aus
Sämtliche Buslinien entfallen, mit Ausnahme der Linien 047 und 062. Dort können jedoch einzelne Verstärkerfahrten wegfallen. Die Rheinbahn-Linien U70 und U76 nach Düsseldorf fahren nicht.
Im Kreis Viersen versuchen die Verkehrsunternehmen, weite Teile des Angebots aufrechtzuerhalten. Streikbedingte Auswirkungen sind aber nicht ausgeschlossen. Die Verhandlungen in NRW sollen Anfang März fortgesetzt werden.