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Niederrhein: Viele Anfragen bei Frauenberatungsstellen
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Niederrhein: Viele Anfragen bei Frauenberatungsstellen

Laut einer Studie der WHO erlebt fast jede vierte Frau weltweit noch vor ihrem 20.Geburtstag Gewalt in der Beziehung. Bei den Beratungsstellen steigen ebenfalls die Anfragen.

Veröffentlicht: Donnerstag, 08.08.2024 10:46

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Frauen in Krefeld mussten wegen des großen Bedarfs Anfang des Jahres sogar fast sechs Wochen auf einen Beratungstermin warten. Man gehe allerdings davon aus, dass der Bedarf noch deutlich größer sei. Das könne man aber aktuell schon gar nicht mehr bedienen, heißt es. Grund für die steigenden Anfragen sei aber auch, dass das Thema in der Öffentlichkeit immer präsenter werde, heißt es. Frauen würden sich deshalb mittlerweile eher trauen Hilfe zu suchen. Gleichzeitig müsse aber auch an Schulen und mit öffentlichen Kampagnen mehr für das Thema sensibilisiert werden, um die Zahlen zu senken, heißt es.

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Die Frauenberatungsstellen setzen deshalb auch auf Aufklärungsprojekte an Schulen. Gewalt gegenüber Frauen und in Beziehungen muss schon viel früher Thema in Schulen werden. Prävention sei ein wichtiger Baustein. In Viersen gibt es dafür etwa an Schulen ab der achten Klasse ein Präventionsprogramm - das über Geschlechterrollen, Macht und Kontrolle in Partnerschaften aufklären soll. Auch in Krefeld setzt man auf die Aufklärung an Schulen - und zwar von Mädchen und Jungen. Ziel sei es Bilder von gewaltfreien Beziehungen zu vermitteln und Lösungen uns Auswege aufzuzeigen.

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