
Niederrhein: Steine auf Schienen führen zu Vollbremsung
Ein Kind hat bei Neuss offenbar Steine auf eine Bahnstrecke gelegt. Die RB37 musste eine Vollbremsung machen, verletzt wurde laut Bundespolizei niemand.
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Kind auf Bahnstrecke bei Neuss
Ein Zug von Krefeld nach Neuss hat am Freitagabend, 12. Juni, eine Vollbremsung machen müssen. Grund war laut Bundespolizei ein neunjähriger Junge, der in der Nähe des Spielplatzes Daimlerstraße in Neuss Steine auf die Bahnstrecke gelegt haben soll. Der Vorfall passierte demnach gegen 18.45 Uhr. Betroffen war die Regionalbahn 37 auf der Strecke von Krefeld nach Neuss. Verletzt wurde nach Angaben der Bundespolizei niemand. Auch einen Sachschaden gab es demnach nicht.
Zugführerin bringt Kind in Sicherheit
Nach der Vollbremsung konnte die Zugführerin der RB37 den Jungen laut Bundespolizei in ihre Obhut nehmen. Am Neusser Hauptbahnhof übernahmen dann Bundespolizisten das Kind. Anschließend wurden die Eltern informiert. Die Beamten belehrten nach eigenen Angaben sowohl die Eltern als auch den Jungen noch vor Ort umfassend. Der Fall ging damit glimpflich aus. Weitere Folgen für Reisende oder größere Schäden werden in der Mitteilung nicht genannt.
Bundespolizei warnt vor Lebensgefahr
Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang noch einmal deutlich auf die Gefahren im Bahnverkehr hin. Gegenstände auf Schienen können beim Überfahren mit hoher Geschwindigkeit weggeschleudert werden und so zu einer schweren Gefahr werden. Außerdem seien Züge je nach Wetter fast lautlos unterwegs und würden deshalb oft erst sehr spät bemerkt. Der Aufenthalt im Gleisbereich sei lebensgefährlich, so die Bundespolizei. In diesem Fall ist nach Angaben der Beamten niemand verletzt worden.