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Niederrhein: Personalmangel im öffentlichen Dienst

"Es ist fünf Minuten vor 12". Das sagt der Beamtenbund NRW zur Personalsituation im öffentlichen Dienst. Dort sind nach Angaben von Finanzminister Optendrenk aus Nettetal rund 24.000 Stellen unbesetzt.

Veröffentlicht: Freitag, 14.10.2022 05:15

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Ein Problem, dass auch die Kommunen hier am Niederrhein haben: Bei den Städten Krefeld und Viersen zum Beispiel ist etwa ein Zehntel der Stellen derzeit nicht besetzt, haben uns Sprecher auf Nachfrage gesagt. Krefeld bekommt das unter anderem im Bereich der Jugendhilfe zu spüren. Ähnlich wie die Stadt Kempen. Hier klafft gerade ein Personal-Loch in den städtischen Kitas. In Grefrath fehlt vor allem im Bereich Tiefbau ausreichend Personal. Das hat zur Folge, dass etwa Kanalsanierungen verschoben werden müssen. Gründe für die Unterbesetzung sind der Fachkräftemangel und der Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt. Um neue Mitarbeiter zu gewinnen, hat die Stadt Krefeld eine Plakatkampagne gestartet. Viersen setzt zum Beispiel auf familienfreundliche Arbeitszeiten.

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