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Niederrhein: Mehr Autopannen im letzten Jahr
© ADAC Nordrhein
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Niederrhein: Mehr Autopannen im letzten Jahr

Auf NRWs Straßen gibt es mehr Autopannen. Der ADAC zählte 2025 fast 971.000 Einsätze. Auch am Niederrhein steigen die Zahlen – häufigste Ursache bleibt die Autobatterie.

Veröffentlicht: Dienstag, 10.03.2026 05:10

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Auf den Straßen in Nordrhein-Westfalen gibt es immer mehr Autopannen. Das zeigt die aktuelle Pannenbilanz des ADAC für das Jahr 2025. Insgesamt rückten die sogenannten „Gelben Engel“ im vergangenen Jahr in NRW fast 971.000 Mal aus. Das sind rund 6.000 Einsätze mehr als noch 2024.

Im Durchschnitt bedeutete das etwa 2.660 Pannenhilfen pro Tag. Besonders viel zu tun hatten die Helfer an sehr kalten Tagen. Der einsatzreichste Tag war der 13. Januar 2025. Wegen starker Minusgrade mussten die ADAC-Pannenhelfer an diesem Tag mehr als 5.100 Mal ausrücken.

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Auch am Niederrhein steigen die Einsatzzahlen

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Der Trend zeigt sich auch in unserer Region. In Krefeld stieg die Zahl der ADAC-Einsätze von 49.926 im Jahr 2024 auf 51.203 im Jahr 2025 – also um mehr als 1.000 Fälle.

Auch in der Region Mönchengladbach, Viersen, Neuss, Grevenbroich und Erkelenz gab es mehr Pannen. Dort registrierte der ADAC 69.478 Einsätze im Jahr 2025, nach 68.547 im Jahr davor. Damit ist auch hier ein leichter Anstieg zu sehen.

Insgesamt legten die 443 ADAC-Straßenwachtfahrer und 101 Mobilitätspartner in NRW bei ihren Einsätzen rund 9,22 Millionen Kilometer zurück.

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Häufigste Ursache bleibt die Autobatterie

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Der häufigste Grund für eine Autopanne bleibt weiterhin eine defekte oder leere Batterie. Sie war laut ADAC für rund 45 Prozent aller Einsätze verantwortlich – also fast jede zweite Panne.

Weitere Gründe waren Probleme mit Motor oder Motormanagement (22 Prozent) sowie Defekte an Generator, Anlasser oder Bordelektrik (gut 10 Prozent). Reifenprobleme machten knapp neun Prozent der Einsätze aus.

Auch bei Elektroautos und Hybridfahrzeugen mussten die Pannenhelfer häufiger ausrücken. Bundesweit half der ADAC im vergangenen Jahr mehr als 50.400 reinen Elektroautos – ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu 2024. Auch hier war in etwa der Hälfte der Fälle die Starterbatterie das Problem.

In ganz Deutschland rückte der ADAC 2025 zu rund 3,7 Millionen Einsätzen aus. Rein statistisch wird die Pannenhilfe damit alle acht bis neun Sekunden gerufen.

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