
Niederrhein: Kommunen suchen Wohnungen für Ukrainer
Mehr als 600 Menschen aus der Ukraine sind bisher am Niederrhein angekommen. Das geht aus Zahlen der Kommunen bei uns hervor. Die Städte und Gemeinden rechnen mit vielen weiteren Kriegsflüchtlingen und suchen deshalb nach Unterkünften.
Veröffentlicht: Montag, 14.03.2022 05:05
Weil gerade viele Menschen innerhalb kürzester Zeit zu uns kommen, stoßen die Städte und Gemeinden an ihre Kapazitätsgrenzen. Anders als bei der Flüchtlingswelle 2015 gibt es aktuell noch keine zentral geregelte Verteilung der Menschen. In Kempen ist gerade das ehemalige Griesson-De-Beaukelaer-Gelände für die Unterbringung von Flüchtlingen im Gespräch. Krefeld plant nach eigenen Angaben große Unterbringungsmöglichkeiten. Details dazu sollen diese Woche bekannt gegeben werden. Sowohl die Stadt Krefeld, als auch der Kreis Viersen appellieren außerdem an die Niederrheiner: Wer noch eine freie Wohnung hat, soll sich bei ihnen melden.
Weitere Infos und Kontaktdaten gibt es unter: https://www.welleniederrhein.de/artikel/gefluechteten-ein-zuhause-bieten-was-ist-zu-beachten-1246655.html.