
Niederrhein: Kampf gegen Eichenprozessionsspinner
Sie sorgen für weiße Baumstämme und können für den Menschen gefährlich werden: Die Raupen des Eichenprozessionsspinners. Deren Zeit beginnt jetzt wieder.
Veröffentlicht: Donnerstag, 28.04.2022 05:23
Damit sich die Raupen am Niederrhein gar nicht erst ausbreiten können, werden erste Vorsichtsmaßnahmen unternommen. Heute und morgen unter anderem in Nettetal und Viersen. Der Landesbetrieb Straßen.NRW ist bereits mit Sprühfahrzeugen im Kreis Viersen unterwegs. Sie sprühen vor allem Eichenbäume in der Nähe von Bushaltestellen oder Schulen mit einem für Menschen, Tiere und Pflanzen ungefährlichen Mittel ein. Das nehmen die Raupen des Eichenprozessionsspinners dann auf, wenn sie die Blätter fressen, und sterben daran, bevor sie die giftigen Haare ausbilden können. Diese können beim Menschen bei Hautkontakt starke Juckreize oder allergische Schockreaktionen auslösen. Wenn die Haare eingeatmet werden, kann es außerdem zu Entzündungen der Atemwege kommen.
In Krefeld verzichtet man auf solche Sprühmaßnahmen. Stattdessen werden die Nester später mit einem speziellen Sauger entfernt. Wer die spinnenweben-artigen Nester entdeckt, kann sie dem Kommunalbetrieb Krefeld melden. Das geht online über das Portal "Maak et" des Kommunalbetriebs.