
NGG will im neuen Jahr höhere Löhne durchsetzen
In Krefeld und dem Kreis Viersen arbeiten rund 24.000 Menschen zum Niedriglohn. Und das, obwohl sie einen Vollzeitjob haben.
Veröffentlicht: Montag, 02.01.2023 14:46
Darauf weist die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten hin, die sich auf Zahlen der Arbeitsagentur beruft. Sie will dieses Jahr Abhilfe schaffen. Die Betroffenen liegen beim Einkommen unter der amtlichen Niedriglohnschwelle von 2.344 Euro brutto im Monat. In Restaurants, Hotels, Bäckereien und Metzgereien arbeiten besonders viele Menschen zu Mini-Löhnen, so die NGG. Sie habe sich deshalb für 2023 vorgenommen, bei Tarifverhandlungen eine kräftige Erhöhung der Löhne durchzusetzen. Wegen der hohen Inflation sei das Ziel, die Einstiegslöhne auf mindestens 13 Euro pro Stunde anzuheben. Zusätzlich brauche es eine Inflationsausgleichsprämie. Bis zu 3.000 Euro ohne Steuern und Abgaben seien ein gutes Instrument, das die Bundesregierung den Unternehmen an die Hand gegeben hat, um Beschäftigten durch die Krise zu helfen.