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NGG am Niederrhein kritisiert Gesundheitsreform
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NGG am Niederrhein kritisiert Gesundheitsreform

Die NGG in Krefeld und im Kreis Viersen kritisiert die geplante Gesundheitsreform. Im Fokus stehen Zuzahlungen für Medikamente und die Teilkrankschreibung.

Veröffentlicht: Montag, 18.05.2026 12:06

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Die geplante Gesundheitsreform sorgt bei der Gewerkschaft NGG in Krefeld und im Kreis Viersen für Kritik. Nach Angaben der Gewerkschaft stoßen vor allem zwei Punkte auf Widerstand. Dabei geht es um mögliche höhere Zuzahlungen für Medikamente und um die geplante Teilkrankschreibung. Die NGG warnt davor, dass die Belastung für Beschäftigte steigen könnte.

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Medikamente könnten teurer werden

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Ein zentraler Kritikpunkt sind die geplanten Änderungen bei den Zuzahlungen für Arzneimittel. Hintergrund sind Pläne der Bundesregierung, die Zuzahlungen anzuheben. Die NGG warnt, dass Medikamente dadurch für viele Menschen deutlich teurer werden könnten. Die Gewerkschaft fordert stattdessen eine geringere Mehrwertsteuer auf Arzneimittel.

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Teilkrankschreibung stößt auf Widerstand

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Kritik gibt es auch an der geplanten Teilkrankschreibung. Beschäftigte könnten dann trotz Krankheit teilweise weiterarbeiten, zum Beispiel im Homeoffice oder mit reduzierter Arbeitszeit. Die NGG hält dieses Modell zum Beispiel in Bäckereien oder der Gastronomie für unrealistisch. Nach Einschätzung der Gewerkschaft könnte dadurch zusätzlicher Druck auf Beschäftigte entstehen.

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