
Neue Pläne für Krefeld bei Olympia-Bewerbung
Laut dem überarbeiteten Bewerbungskonzept des Landes könnte Krefeld Austragungsort für Rollstuhlrugby und Taekwondo werden.
Veröffentlicht: Mittwoch, 03.12.2025 13:22
Köln als Zentrum – Krefeld weiter Teil der Bewerbungsstrategie
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst hat das neue Konzept vorgestellt. Im Gegensatz zu früheren Planungen soll Köln der zentrale Austragungsort werden. Sportwettbewerbe wären aber weiterhin in mehreren Städten vorgesehen, darunter Krefeld, Duisburg, Essen und Düsseldorf.
Bei einem Treffen am 2. Dezember mit Vertreter:innen der beteiligten Kommunen war auch der Krefelder Bürgermeister dabei. Laut Stadt freue er sich, dass Krefeld Teil dieser olympischen Bewegung bleibe. Gleichzeitig gelte: Erst abwarten, wohin die kommenden Spiele vergeben werden.
Olympische Zukunft offen – Vergaben ab 2036 möglich
Nachdem Olympia 2032 bereits an Brisbane vergeben wurde, ist die Entscheidung über die Spiele 2036, 2040 und 2044 noch offen. NRW hält an seiner langfristigen Bewerbungsstrategie fest – mit der Hoffnung, dass Rhein und Ruhr in einer dieser Runden zum Zuge kommen.
Bürgerbeteiligung geplant
Auch die Bürger sollen sich an der Bewerbung beteiligen. Deswegen hat das Land NRW für nächstes Jahres im April eine große Bürgerbeteiligung geplant. Die Bürger in allen geplanten Austragungsorten sollen hier ihre Stimme für oder gegen die Olympia-Bewerbung abgeben, heißt es vom Land. Insgesamt 17 Kommunen sind davon betroffen. Konkret soll der Ratsbürgerentscheid am 19. April stattfinden. Über vier Millionen Menschen können in NRW dann über die geplante Olympia-Bewerbung mitentscheiden.