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Auf einem Schild in einem Krankenhaus steht Notaufnahme.
© picture alliance/dpa | Christian Charisius
Häufiger Tatort für tätliche Angriffe auf medizinisches Fachpersonal sind Notaufnahmen.
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Neue Notaufnahme in Uerdingen offiziell gestartet

Am Helios St. Josefshospital Uerdingen sind Notaufnahme und Intensivstation neu in Betrieb. Der Umbau bringt mehr Plätze, moderne Technik und kürzere Wege.

Veröffentlicht: Donnerstag, 21.05.2026 04:07

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Helios Uerdingen nimmt neue Bereiche in Betrieb

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Am Helios St. Josefshospital in Uerdingen sind die neue Zentrale Notaufnahme und die modernisierte Intensivstation offiziell in Betrieb gegangen. Nach Angaben des Krankenhauses wurden beide Bereiche in den vergangenen Monaten umfangreich umgebaut und erweitert. Ziel ist es, die Akutversorgung für Patienten in Uerdingen und der Region zu verbessern. Das Krankenhaus spricht von einer wichtigen Investition in die medizinische Versorgung vor Ort. Die neue Struktur soll Behandlungen schneller, effizienter und zugleich patientenfreundlicher machen.

„Unser Anspruch ist es, moderne, innovative Medizin mit persönlicher Betreuung zu verbinden - nah am Menschen und auf dem neuesten Stand der Technik. Dieses Konzept setzen wir auch hier in Uerdingen durch nachhaltige Investitionen in unsere Akutbereiche konsequent fort“ - Meike Hagemann, kaufmännische Standortleiterin am Helios St. Josefshospital Uerdingen.

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Mehr Kapazitäten in der Notaufnahme in Uerdingen

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Die Zentrale Notaufnahme wurde komplett saniert und nach Angaben von Helios an die Anforderungen einer modernen Notfallversorgung angepasst. Es gibt jetzt fünf Behandlungsräume und einen Schockraum. Hinzu kommen ein Bereich mit vier Bettplätzen, ein Triage-Raum und ein Gipsraum. Auch der Anmelde- und Wartebereich wurde neu gestaltet. Für Rettungswagen gibt es nun eine neue Liegendanfahrt, außerdem wurden die Wege für Rettungsdienste und Selbstzuweiser verkürzt.

„Durch die Komplettsanierung konnten wir die Struktur, Funktionalität und Ausstattung der neuen ZNA perfekt auf die Bedürfnisse der Patienten, des Rettungsdienstes sowie unserer ärztlichen und pflegerischen Mitarbeitenden abstimmen. Dazu gehört auch die neue RTW-Liegendanfahrt mit optimierter Zuwegung und Kurzzeitparkplätzen für Selbstzuweiser direkt vor dem Eingang“ - Dr. Guido Kemmeries, Chefarzt des Instituts für Notfallmedizin.

Nach Angaben des Krankenhauses arbeitet in Hüls und Uerdingen ein gemeinsames Team aus neun Notfallmedizinern, die standortübergreifend eingesetzt werden. Damit sollen einheitliche Standards und verlässliche Abläufe in der Versorgung gesichert werden. Helios betont, dass die Notaufnahme zentral im Haus liegt und dadurch schnelle Abläufe möglich sind. Gerade in Notfällen spielen kurze Wege eine wichtige Rolle. Das gilt sowohl für die Behandlung im Haus als auch für die Übergabe durch den Rettungsdienst.

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Intensivstation in Uerdingen deutlich erweitert

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Auch die Intensivstation wurde umfassend erweitert und neu organisiert. Sie befindet sich jetzt im ersten Obergeschoss in direkter Nähe zu Radiologie und Endoskopie. Dort stehen vier Einzel- und vier Doppelzimmer zur Verfügung. Nach Angaben von Helios können damit bis zu zwölf schwerkranke Patientinnen und Patienten versorgt werden. Alle Plätze sind mit moderner Beatmungstechnik und Monitoring ausgestattet. Dazu kommen neue Bereiche für Physiotherapie und Gespräche mit Angehörigen.

„Die Naturaufnahmen sollen Erinnerungen und positive Emotionen wecken, motivieren und Zuversicht stärken“ - Mathias Lehmann, Chefarzt.

Lehmann verweist zudem darauf, dass die Zahl der Einzelzimmer von einem auf vier erhöht wurde. Dadurch seien bei Bedarf auch Isolierungen besser möglich, ohne andere Betten sperren zu müssen. Nach Angaben des Krankenhauses können auf der Intensivstation nun alle internistischen Krankheitsbilder behandelt werden, ausgenommen Neurologie und interventionelle Kardiologie. Neben chirurgischen Fächern, Gastroenterologie und kontinuierlicher Dialyse wird damit das Behandlungsspektrum erweitert. Helios sieht darin auch eine Entlastung für die medizinische Versorgung in der Region.

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Bedeutung für die Versorgung in Krefeld-Uerdingen

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Mit den neuen Bereichen rücken Notaufnahme und Intensivstation fachlich und räumlich enger zusammen. Das soll die Abläufe in der Akutversorgung weiter verbessern. Das Krankenhaus nennt Sicherheit, Effizienz und eine patientenzentrierte Organisation als zentrale Ziele des Umbaus. Besonders für schwerkranke Menschen und Notfallpatienten sollen dadurch bessere Bedingungen entstehen. Nach Darstellung von Helios werden zugleich zusätzliche Kapazitäten geschaffen, die in der Region gebraucht werden.

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