
Neue Bauphase an A61 bei Nettetal startet
An der A61-Anschlussstelle Nettetal-West startet Dienstag (16. Juni) die zweite Bauphase. Trotz der Arbeiten bleiben Auf- und Abfahrten in alle Richtungen möglich.
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Zweite Bauphase startet in Nettetal-Kaldenkirchen
Der Kreis Viersen beginnt am heutigen Dienstag, 16. Juni 2026, mit der zweiten Bauphase am Knotenpunkt der K2 „An der Kleinbahn“ an der A61-Anschlussstelle Nettetal-West. In diesem Abschnitt wird die Autobahnabfahrt in Fahrtrichtung um eine zusätzliche Spur erweitert. Außerdem laufen weitere Vorbereitungen für eine neue Ampelanlage an dem Knotenpunkt. Der Umbau ist Teil eines größeren Projekts, das den Verkehr an der Anschlussstelle sicherer und flüssiger machen soll. Die Arbeiten sollen nach Angaben des Kreises bis Anfang September dauern. Witterungsbedingte Verzögerungen sind dabei nicht ausgeschlossen.
Verkehr bleibt weiter in alle Richtungen möglich
Trotz der Bauarbeiten bleiben die Auf- und Abfahrten an der Anschlussstelle Nettetal-West in alle Richtungen weiter nutzbar. Für die zweite Bauphase wird der Bereich mit einer provisorischen Ampelanlage ausgestattet. Gleichzeitig wird die bisherige Lichtsignalanlage an der Kreuzung K2, Montell-Allee und Dahlweg ausgeschaltet. Nach Angaben des Kreises soll das den Verkehrsfluss zur Autobahn verbessern. Autofahrer müssen sich trotzdem auf Baustellenbedingungen und mögliche Verzögerungen einstellen. Schon zum Start des Umbaus im Januar war angekündigt worden, dass die Kreuzung grundsätzlich passierbar bleibt.
Montell-Allee wird zur Einbahnstraße
Während der zweiten Bauphase wird die Montell-Allee aus Gründen der Verkehrssicherheit zur Einbahnstraße. Das Einfahren von der K2 aus bleibt möglich. Wer den Bereich wieder verlassen will, wird über die Zillessen-Allee und den Kreisverkehr am Juiser Feld geleitet. Fußgänger und Radfahrer sind von zusätzlichen Umleitungen nach Angaben des Kreises nicht betroffen. Der erneuerte und verlegte Radweg an der K2 kann weiter genutzt werden. Das ist möglich, weil die Arbeiten aus der ersten Bauphase in diesem Bereich bereits abgeschlossen sind.
Hintergrund zum Umbau an der K2
Die Bauarbeiten laufen seit Januar 2026 und sind in mehrere Abschnitte aufgeteilt. In der ersten Phase wurde auf der östlichen Seite der K2 bereits eine zusätzliche Fahrspur angebaut. Außerdem wurde der bestehende Radweg verlegt und die Zufahrt zum CargoBeamer-Terminal fertiggestellt. Hintergrund des Umbaus ist unter anderem eine neue Zufahrtsstraße zu dem geplanten Terminal. Zusätzlich sollen die Erweiterung der Fahrspuren und die neue Ampelanlage die Verkehrssicherheit an der Anschlussstelle erhöhen.
Kosten und beteiligte Firmen
Für das Gesamtprojekt veranschlagt der Kreis Viersen Kosten von rund 1,8 Millionen Euro. Die neue Lichtsignalanlage soll nach Angaben des Kreises rund 150.000 Euro kosten. Für eine Verkehrszeichenbrücke und die wegweisende Beschilderung sind weitere rund 200.000 Euro eingeplant. Die Tiefbauarbeiten übernimmt die Firma Martin Wurzel Baugesellschaft mbH aus Jülich. Die Ampeltechnik kommt von Yunex GmbH, die Beschilderung von SWARCO Traffic Systems GmbH.