
Nettetal schließt zwei Verwaltungsstandorte
Die Stadt Nettetal will ab 2027 mehr als 100.000 Euro Miete pro Jahr sparen. Dafür werden zwei externe Verwaltungsstandorte geschlossen.
Veröffentlicht: Montag, 08.06.2026 04:30
Nettetal plant weniger Mietflächen in der Verwaltung
Die Stadt Nettetal will ihre Verwaltung künftig mit weniger externen Flächen organisieren. Nach Angaben der Stadt sollen dadurch ab 2027 jedes Jahr mehr als 100.000 Euro an Mietkosten eingespart werden. Möglich werden soll das durch neue Arbeits- und Raumkonzepte im Rathaus. Ziel ist es, vorhandene Flächen besser zu nutzen und zusätzliche Raumbedarfe zu vermeiden. Die Stadt spricht von einem weiteren Schritt in ihrem laufenden Transformationsprozess. Dabei sollen Arbeitsabläufe moderner und wirtschaftlicher gestaltet werden.
Zwei Nebenstellen in Nettetal werden aufgegeben
Konkret will die Stadt zwei externe Standorte schließen. Die Verwaltungsnebenstelle im Volksbankgebäude in Lobberich wird zum 31. Dezember 2026 aufgegeben. Dadurch sollen ab 2027 rund 80.000 Euro Miete pro Jahr eingespart werden. Außerdem wird die Nebenstelle in der Kanzlei Dammer bereits zum 31. Oktober 2026 geschlossen. Dort rechnet die Stadt mit weiteren jährlichen Einsparungen von rund 24.000 Euro. Zusammen ergibt das nach Angaben der Stadt ein Einsparpotenzial von mehr als 100.000 Euro im Jahr.
Rathaus in Nettetal soll flexibler genutzt werden
Im Rathaus setzt Nettetal künftig stärker auf flexible Arbeitsplätze und Räume mit mehreren Funktionen. Nach Angaben der Stadt sollen Besprechungsräume, Arbeitsflächen und andere Bereiche je nach Bedarf unterschiedlich genutzt werden können. Auch die Cafeteria im Rathaus wurde dafür neu geplant. Sie soll künftig nicht nur für Pausen, sondern auch für Besprechungen, kurze Abstimmungen und mobiles Arbeiten genutzt werden. Die Stadt erhofft sich dadurch mehr Flexibilität im bestehenden Gebäudebestand. Zusätzliche Flächen sollen so vermieden werden.
22 Arbeitsplätze fallen weg
Im Zuge der Veränderungen werden nach Angaben der Stadt 22 Arbeitsplätze eingespart. Diese Zahl steht im Zusammenhang mit der Aufgabe der Nebenstelle im Volksbankgebäude in Lobberich. Die Stadt sieht darin einen Teil der Effizienzgewinne durch die neue Raumplanung. Weitere Schritte in der Verwaltungstransformation sollen geprüft werden. Ziel bleibt nach Angaben der Stadt, Effizienz, Wirtschaftlichkeit und moderne Verwaltungsarbeit weiter zu verbessern. Angaben zu möglichen personellen Folgen über die eingesparten Arbeitsplätze hinaus macht die Mitteilung nicht.