
Nettetal pflanzt 68 neue Bäume gegen Hitze
Nettetal bekommt 68 neue Bäume. Der NetteBetrieb pflanzt klimaresistente Arten gegen Hitze und Trockenheit - gefördert vom Bund.
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Nettetal pflanzt 68 neue Bäume gegen Hitze
Nettetal (28. Oktober 2026). Der Betriebsbereich Stadtgrün des NetteBetriebs hat im Oktober mit einer großen Pflanzaktion begonnen. Im gesamten Nettetaler Stadtgebiet werden insgesamt 68 neue Bäume gesetzt. Die Arbeiten übernimmt ein beauftragtes Fachunternehmen. Gepflanzt wird schrittweise in verschiedenen Stadtteilen und in unterschiedlichen öffentlichen Grünbereichen. Die Stadtverwaltung hatte die Aktion angekündigt.
68 neue Bäume für das Nettetaler Stadtgebiet
Die Pflanzungen verteilen sich auf Straßenräume, Friedhöfe und öffentliche Grünanlagen. Anlass ist der Verlust zahlreicher Bäume in den vergangenen Jahren. Wiederkehrende Trockenperioden und weitere Schadursachen haben den Baumbestand nach Angaben der Stadt deutlich schrumpfen lassen. Mit den Nachpflanzungen soll ein wesentlicher Teil dieser Ausfälle ausgeglichen werden. Der vorhandene Baumbestand soll dadurch langfristig gesichert werden. An einigen Stellen entstehen auch ganz neue Baumstandorte.
Warum Nettetal auf andere Baumarten setzt
Bei der Auswahl der Baumarten achtet der NetteBetrieb verstärkt auf die Eignung für das sich verändernde Klima. Ziel ist ein Stadtgrün, das mit zunehmender Hitze und Trockenheit besser zurechtkommt. So sollen die Bäume auch in trockenen Sommern vital bleiben und ihre Funktionen erfüllen. An ausgewählten Standorten kommen zusätzlich insektenfreundliche Gehölze und Pflanzen als Unterpflanzung hinzu. Diese sollen die Flächen aufwerten und neue Lebensräume für Insekten schaffen.
Drei Jahre Pflege und Förderung vom Bund
Die neu gepflanzten Bäume werden drei Jahre lang besonders betreut. Diese sogenannte Fertigstellungs- und Entwicklungspflege umfasst regelmäßige Kontrollen. Gegossen wird je nach Witterung und Bedarf. So sollen die Jungbäume ihre Anwuchsphase gut überstehen. Für den überwiegenden Teil der Bäume übernimmt der Bund die Hälfte der Pflanzkosten und die Hälfte der Kosten für die Entwicklungspflege. Grundlage ist das KfW-Programm 444 „Natürlicher Klimaschutz in Kommunen“.