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Nächste ÖPNV-Streiks am Niederrhein
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Nächste ÖPNV-Streiks am Niederrhein

Im Tarifkonflikt im öffentlichen Nahverkehr ruft die Gewerkschaft ver.di erneut zu Warnstreiks auf. Dienstag (17.3.) Donnerstag (19.3.) stehen daher wieder viele Busse und Bahnen still.

Veröffentlicht: Montag, 16.03.2026 10:44

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Weitere Warnstreiks am Dienstag und Donnerstag

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Am Dienstag (17.3.) und Donnerstag (19.3.) müssen Pendler wieder mit Ausfällen von Bussen und Straßenbahnen am Niederrhein rechnen. Die Rheinbahn hat bereits bestätigt: Die U76 zwischen Krefeld und Düsseldorf fällt aus. In Viersen geht die NEW davon aus, den Linienverkehr im Stadtgebiet größtenteils aufrechterhalten zu können - das gilt demnach auch für Schulbusse. Die SWK hat für Krefeld wieder einen Nofahrplan angekündigt. Fahrgäste informieren sich am besten vorab bei den Verkehrsunternehmen. S-Bahnen und Regionalzüge sind von den Warnstreiks nicht betroffen, weil sie nicht unter die laufende Tarifrunde fallen.

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Diese Buslinien im Kreis Viersen fahren trotzdem

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Trotz des Aufrufs zum Warnstreik gibt es für viele Fahrgäste im Kreis Viersen eine gute Nachricht. Der Kreis Viersen teilte mit, dass zahlreiche Linien, die von privaten Subunternehmern betrieben werden, nicht vom Streik betroffen sind. Dazu gehören alle Fahrten der Unternehmen „Kraftverkehr Schwalmtal“ (KVS) und „Busverkehr Rheinland“ (BVR). Konkret bedeutet das, dass Linien wie die 038, 074 oder die Schnellbusse SB84 und SB88 regulär nach Fahrplan verkehren. Auch die Linien der BVR, darunter die 071, 094 und der X49, sind am Dienstag wie gewohnt im Einsatz. Fahrgäste, die in den Kreis Kleve pendeln, können ebenfalls auf die Linie 063 setzen, wobei hier vereinzelt mit Verspätungen gerechnet werden muss.

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Auch Werkstätten streiken

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Am Mittwoch (18. März) sind vor allem Beschäftigte in Werkstätten und Instandhaltungsbereichen zum Warnstreik aufgerufen. Dazu gehören Teams, die Fahrzeuge warten und reparieren.

Diese Bereiche sind wichtig für einen sicheren und zuverlässigen Betrieb von Bussen und Straßenbahnen. Durch die Arbeitsniederlegungen kann es deshalb bereits im Vorfeld zu Einschränkungen im Nahverkehr kommen.

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Streit um Arbeitsbedingungen im Nahverkehr

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In Nordrhein-Westfalen sind mehr als 30.000 Beschäftigte aus rund 30 kommunalen Verkehrsunternehmen von den Tarifverhandlungen betroffen. ver.di fordert unter anderem bessere Arbeitsbedingungen, Entlastung bei Schichtdiensten und eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit von 39 auf 37 Stunden bei vollem Lohnausgleich.

Die Gewerkschaft begründet die Streiks damit, dass es auch nach zwei Verhandlungsrunden noch kein konkretes Angebot der Arbeitgeber gebe. Die nächste Tarifrunde ist für den 24. März geplant.

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