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Nach Erdbeben: action medeor liefert Medikamente
© I.S.A.R. Germany
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Nach Erdbeben: action medeor liefert Medikamente

Nach dem Erdbeben in Venezuela ist Hilfe aus Tönisvorst angekommen. Action medeor hat Medikamente und medizinische Ausrüstung ins Katastrophengebiet geschickt.

Veröffentlicht: Mittwoch, 01.07.2026 06:18

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Hilfe aus Tönisvorst ist in Venezuela angekommen

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Nach dem schweren Erdbeben in Venezuela hat das Medikamentenhilfswerk action medeor aus Tönisvorst erste Hilfsgüter in das Katastrophengebiet geschickt. Gemeinsam mit I.S.A.R. Germany wurde ein Notfallset mit Medikamenten und medizinischer Ausrüstung auf den Weg gebracht. Die Lieferung wurde mit einem Transportflugzeug der Bundeswehr ausgeflogen. Im Erdbebengebiet nahmen Helfer des Technischen Hilfswerks die Hilfsgüter in Empfang. Danach wurden sie an das Hospital San Jose in La Guaira übergeben.

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Medikamente und Material für die Versorgung vor Ort

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Das Notfallset enthält nach Angaben von action medeor unter anderem Schmerzmittel, Antibiotika und Infusionslösungen. Dazu kommen Wundbandagen, Kompressen, Rettungsdecken und Wasseraufbereitungstabletten. Die Hilfslieferung wurde laut Hilfswerk am Wochenende innerhalb weniger Stunden im Medikamentenlager in Tönisvorst zusammengestellt. Die Materialien sollen nun zur medizinischen Behandlung von Verletzten und Erkrankten eingesetzt werden. Damit will das Hilfswerk die Versorgung in einem besonders betroffenen Gebiet schnell unterstützen.

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Weitere Hilfsmaßnahmen werden vorbereitet

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Bei action medeor laufen nach eigenen Angaben bereits die nächsten Schritte. Das Hilfswerk prüft gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen in Venezuela, welche weitere humanitäre Hilfe jetzt nötig ist. In den kommenden Wochen und Monaten sollen Betroffene unter anderem mit Medikamenten, Wasser, Hygieneartikeln und Schutz versorgt werden. Welle Niederrhein hatte bereits in der vergangenen Woche berichtet, dass action medeor 50.000 Euro für medizinische Hilfe in Venezuela bereitstellt. Das Geld soll vor allem in weitere medizinische Hilfsmaßnahmen fließen.

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Lage in Venezuela weiter angespannt

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Nach Angaben von action medeor war die Versorgung mit Medikamenten und Medizinprodukten in Venezuela schon vor dem Erdbeben schwierig. Durch die Naturkatastrophe habe sich die Situation noch einmal verschärft. Das Hilfswerk aus Tönisvorst ist dort nach eigenen Angaben bereits seit Jahren aktiv und arbeitet mit lokalen Partnerorganisationen zusammen. Von seinem Hauptsitz am Niederrhein aus unterstützt action medeor regelmäßig Gesundheitseinrichtungen in vielen Ländern mit medizinischen Hilfsgütern. Auch jetzt steht zunächst die schnelle medizinische Hilfe für die Menschen im Erdbebengebiet im Mittelpunkt.

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