
Mutmaßlicher Schleuser aus Krefeld vor Gericht
Die Vorwürfe wiegen schwer: Wegen erpresserischen Menschenraubs und gewerbsmäßiger Schleusung Geflüchteter steht ein Krefelder seit Freitag (30.06.) vor dem Landgericht Düsseldorf.
Veröffentlicht: Freitag, 30.06.2023 12:45
Der 31-Jährige soll vor Jahren einer von Libyen aus agierenden Schleuserorganisation angehört haben. Die Gruppe soll Flüchtlinge aus Eritrea in Libyen gefangen genommen haben. Für die Überfahrt nach Italien sollten Angehörige in Deutschland Geld bezahlen. Andernfalls soll den Angehörigen in Deutschland sogar mit dem Tod der Geflüchteten gedroht worden sein. Der angeklagte Krefelder soll die Aufgabe gehabt haben, das Geld von den Angehörigen in Deutschland entgegenzunehmen und den Betrag nach Libyen weiterzuleiten. Es sei um Geldbeträge in Höhe von insgesamt rund 13.500 Euro gegangen.