
© Lanxess
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Mona Neubaur zu Besuch bei Lanxess in Uerdingen
Durch die anhaltende Gaskrise rückt das Thema Energiesparen auch in der niederrheinischen Industrie immer weiter in den Vordergrund.
Veröffentlicht: Donnerstag, 11.08.2022 04:51
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Die Herangehensweisen der Betriebe sind dabei unterschiedlich. In Uerdingen forscht etwa der Chemiekonzern Lanxess an Methoden, um eine Kreislaufwirtschaft möglich zu machen. Dabei werden Abfallprodukte der Industrie wieder zu Rohstoffen verarbeitet. Das wolle die Landesregierung finanziell fördern, sagte NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur, die Lanxess am Mittwoch (10.08.) besucht hat. Auch müsse sich das Verständnis von Abfall ändern, sagte Neubaur.
"Es bedeutet einen effizienten Einsatz von Rohstoffen, aber eben auch einen sparsamen und effizienten Einsatz von Energie, wenn man nicht mehr von vorne nach hinten produziert, sondern im Kreis. Das ist das richtige Signal, wie wir es schaffen, trotz aller dunklen Wolken, die ja gerade über unserem Alltag hängen, die Wirtschaft darin zu unterstützen, dass sie auch zukünftig gute Arbeitsplätze stellen kann."
Auch müsse sich das Verständnis von Abfall ändern, sagte Neubaur. Er könne der Rohstoff der Zukunft sein.
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