
Mitarbeiter des Kreises Viersen soll Gelder veruntreut haben
Ein Mitarbeiter des Kreises Viersen wurde wegen des Verdachtes der Veruntreuung festgenommen. Die Staatsanwaltschaft hat einen Vermögensarrest über fast eine Million Euro erwirkt.
Veröffentlicht: Freitag, 29.11.2024 10:04
Ein Mitarbeiter des Kreises Viersen steht im Verdacht, über Jahre hinweg Gelder veruntreut zu haben. Am Freitag (29.11.) wurde ein Haftbefehl gegen ihn vollstreckt. Die Polizei spricht aktuell von 36 Fällen - die genaue Schadensumme ist noch nicht klar, so der Kreis.
Vorwürfe und Ermittlungen
Dem Mann wird vorgeworfen, seine Position beim Kreis Viersen ausgenutzt zu haben, um im Namen fiktiver Firmen Förderanträge zu stellen und diese selbst zu bewilligen. Die Gelder sollen anschließend auf sein privates Konto überwiesen worden sein. Die Staatsanwaltschaft hat neben dem Haftbefehl auch einen Durchsuchungsbeschluss und einen Vermögensarrest in Höhe von fast einer Million Euro erwirkt. Das bedeutet, das Geld auf den Konten des Beschuldigten wird eingefroren. Das soll verhindern, dass er vor dem Strafprozess Geldsummen verschieben kann, um einer Einziehung zuvorzukommen. Ob es sich bei der Million um die Schadensumme handelt, ist aber nicht klar.