
Minijobber in der Krise
Minijobs sind nicht krisensicher. Das kritisiert die Gewerkschaft IG Bau und fordert, die Beschäftigten mehr abzusichern. Im Kreis Viersen seien während Corona im letzten Jahr mehr als 2.000 Minijobs weggefallen - in Krefeld etwa 1.500.
Veröffentlicht: Dienstag, 20.07.2021 03:39
In unsicheren Zeiten kürzten Firmen zuerst bei den 450-Euro-Kräften, kritisiert die IG Bau. Allerdings haben diese weder Anspruch auf das Kurzarbeiter- noch auf das Arbeitslosengeld. Aus dieser Erfahrung müssten Lehren gezogen und die geringfügig Beschäftigten besser abgesichert werden. Schon ab dem ersten verdienten Euro sollten Sozialabgaben fällig werden, fordert die Gewerkschaft. Gefährdet sei vor allem die Reinigungsbranche: Hier sei der Minijob für fast 40 Prozent der Beschäftigten das alleinige Einkommen.