
Minijobber besonders betroffen
Minijobber in Krefeld leiden besonders unter der Corona-Krise. Viele verlieren ihre Arbeit ohne Absicherung, sagt der Deutschen Gewerkschaftsbund. Er fordert eine Reform.
Veröffentlicht: Donnerstag, 09.07.2020 07:57
Minijobs sollen ab dem ersten Euro Einkommen voll in die Sozialversicherung einbezogen werden, sagt der DGB Krefeld. Denn gerade jetzt haben viele Minijobber massive Existenzängste. Sie haben zum Beispiel keinen Anspruch auf Kurzarbeitergeld, weil sie keine Beiträge zur Arbeitslosenversicherung zahlen. Das muss sich ändern, fordert der Krefelder Gewerkschaftsbund. Laut Agentur für Arbeit gibt es in Krefeld aktuell mehr als 20.500 Minijobber (20.528). Etwa Zwei Drittel davon sind Frauen. Die Reinigungsbranche ist besonders betroffen. Sie steht an der Spitze der Minijobs in Krefeld.