
Urteil nach Messerattacke in Krefeld
Nach einer Messerattacke in Krefeld wurde ein 19-Jähriger in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen.
Veröffentlicht: Dienstag, 14.04.2026 04:23
Im Prozess rund um eine Messerattacke in Krefeld ist ein Urteil gefallen. Das hat das zuständige Landgericht mitgeteilt. Ein 19-Jähriger aus Krefeld wird in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen.
Vorwurf geändert
Zu Beginn des Verfahrens stand noch der Vorwurf des versuchten Mordes im Raum. Das Gericht sieht den Tatbestand nun als gefährliche und schwere Körperverletzung erfüllt.
Frage der Schuldfähigkeit entscheidend
Der Angeklagte soll sein Opfer zunächst am Hauptbahnhof bedroht und ihm später am Hansazentrum schwere Schnittverletzungen zugefügt haben. Laut Gericht war er zur Tatzeit vermindert schuldfähig. Deshalb wurde das Verfahren als Sicherungsverfahren geführt, mit dem Ziel über eine Unterbringung zu entscheiden.